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Daumen drücken für die Zukunft: die Fußballer Benedikt Hoppe (li.) und Maximilian Lechner (2. v. re.) mit TuS-Trainer Gzim Lajqi und Jugendleiter Christian Sacher.

Junioren-Fußball 

Ein kleiner Schritt in Richtung Profi

Geretsried - Zwei talentierte Kicker des TuS Geretsried wechseln in die Nachwuchssparte zweier Münchner Profiklubs. 

Geretsried – Für ihre gute Nachwuchsbereich ist die Fußballsparte des TuS Geretsried weithin bekannt. Doch es ist nicht nur so, dass Talente aus Oberland-Vereinen ins Isarau-Stadion wechselt. Zur Winterpause verlassen zwei B-Junioren den Klubs, um sich in höheren Ligen – wie aktuell Maximilian Bauer jetzt im Regionalligateam der SpVgg Unterhaching – weiterzuentwickeln. So wechselt Mittelfeldakteur Benedikt Hoppe ebenfalls nach Unterhaching in die U 16-Mannschaft, die in der Landesliga antritt. Der 15-Jährige aus Penzberg spielt seit dreieinhalb Jahren beim TuS. Ein weiteres Talent ist Maximilian Lechner, der künftig für das U 17-Team des TSV 1860 München in der Bundesliga aufläuft. Der 16-Jährige wohnt in Bad Heilbrunn und spielte in der vergangenen Saison noch beim 1. FC Penzberg. Zuvor war der Stürmer, der aktuell zehn Tore in zehn Begegnungen erzielt hat, schon einmal im Geretsrieder Nachwuchs aktiv gewesen.

„Für den Verein war es selbstverständlich, den Jungs diese Chance zu ermöglichen und sie bereits im Winter wechseln zu lassen. Und das, obwohl beide in der Kaderplanung für unser Bezirksoberliga-Mannschaft eine große Rolle gespielt haben und sie uns bis zum Ende der Saison sehr viel weiter geholfen hätten“, stellte B-Jugend-Coach und Jugendleiter Christian Sacher fest. Der TuS betrachte die beiden Transfers keinesfalls als Verlust, sondern als Wertschätzung für hervorragende Nachwuchsarbeit. Die Wechsel würden zudem zeigen, dass es auch in diesem Alter durchaus möglich ist, einen Schritt in Richtung professionellen Fußball zu gehen. Bewusst habe man sich in Geretsried dafür entschieden, Hoppe und Lechner zur Winterpause ziehen zu lassen. Mit einer Sperre von sechs Monaten wäre den beiden Talente selbst am wenigsten gedient gewesen. „Allerdings war dies uns auch nur deshalb möglich, weil wir in unseren beiden B-Jugend-Mannschaften einen breiten Kader zur Verfügung haben“, erklärte Sacher.

Eduard Hien

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