Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof

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Drei Abschiedsgeschenke überreichte der wiedergewählte PSV-Vorsitzende Gerhard Meinl der scheidenden Geschäftsführerin Karin Schlich: Champagner, Pastete und Katzenzungen. 

Jahresversammlung im Gasthof Geiger

Ein lebendiger Partnerschaftsverein

Geretsried - Der Zustand von Europa gibt Anlass zur Sorge. Umso wichtiger ist es, dass Partnerschaftsvereine die Völkerverständigung fördern. In Geretsried wird demnächst 35-jähriges Bestehen gefeiert. Jetzt wurde neu gewählt.

Geretsried – Bei den Neuwahlen des Partnerschaftsvereins Geretsried-Chamalières (PSV) galt es, Ersatz für den Vorstand zu finden. Karin Schlich verließ ihren Posten aus familiären und beruflichen Gründen nach vierjähriger Amtszeit. 30 Mitglieder beteiligten sich am Freitagabend im Gasthof Geiger an der Jahresversammlung.

PSV-Vorsitzender Gerhard Meinl verwies in seiner Begrüßungsrede auf die wachsende Bedeutung von Städtepartnerschaften. „Die Europäische Union hat diese Freundschaften nötiger denn je“, sagte der Dritte Bürgermeister. Mit Sorge beobachte er die politische Entwicklung im Nachbarland Tschechien, in dem die „Trump-Kopie“ Andrej Babis nationalistische Töne anschlage. Umso erfreulicher sei es, dass die deutsch-französische Freundschaft vor allem durch den Schüleraustausch belebt werde. „Es ist wichtig, früh den Samen zu säen.“ So würden die Schüler aus Geretsried und Chamalières aktiv das Internetforum „Brigitte Sauzay“ nutzen, um längere Aufenthalte in den jeweiligen Städten zu organisieren.

Geschäftsführerin Karin Schlich zieht sich zurück

Längst haben sich aus der mittlerweile seit 34 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft private Freundschaften entwickelt. Zudem gründeten die Musikschulen beider Kommunen das „Orchestre Jumelage“, das auch künftig bei gegenseitigen Besuchen aufspielen wird.

Nachdem Schatzmeister und Kassenprüfer eine ausgeglichene Jahresbilanz vorgewiesen hatten, wurde gewählt. PSV-Vorsitzender Gerhard Meinl, Kassier Peter Taubert sowie die beiden Kassenprüfer Cornelia Irmer und Robert Lug wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind der Zweite Vorsitzende Professor Dr. Detlev Ringer sowie Schriftführerin Edith Peter. Wer den noch vakanten Geschäftsführerposten von Karin Schlich übernimmt, will der neue Vorstand in zwei Wochen bestimmen. „Dann werden auch die Beiräte ernannt“, kündigte Meinl an.

Als Dank für ihre vierjährige Tätigkeit als Geschäftsführerin überreichte er Karin Schlich Champagner, Pastete und Katzenzungen. Wie alle PSV-Mitglieder freut auch sie sich auf das kommende Jahr, in dem das 35-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft angemessen gefeiert werden soll. „Da müssen wir einiges auf die Beine stellen“, sagte Schatzmeister Peter Taubert. Peter Herrmann 

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