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Glückwünsche für den Torschützen: Benedikt May (Mi., mit Stefano Rizzo, Klaus Berger, Ondrej Stava und Andi Dornbach) steuerte zwei Tore zum 8:5-Sieg der Geretsrieder River Rats am Sonntagabend gegen Amberg bei. 

Eishockey

Ein Sieg zum Ende der Freiluft-Ära

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Die Geretsrieder River Rats erkämpfen sich im letzten Heimspiel unter freiem Himmel vor 540 Zuschauern einen 8:5-Erfolg gegen ERSC Amberg

Geretsried– Von einem „historischen Spiel nach zwölf Jahren Cabrio-Eishockey“, sprach ESC-Präsident Thomas Ranft in seiner Dankesrede in der ersten Drittelpause. Doch allein die Gäste aus Amberg wollten den Geretsriedern die Feierlichkeiten aus Anlass der letzten Partie im dachlosen Heinz-Schneider-Eisstadion vermiesen: Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der 8:5 (2:2, 3:2, 3:1)-Sieg der River Rats vor 540 Zuschauern in trockenen Tüchern war. „Das war zwei Drittel lang eine ganz enge Kiste, aber wir wollten die Hinspielniederlage unbedingt gerade biegen“, sagte Sebastian Wanner. Das Überzahlspiel habe sehr gut geklappt. „Aber wir sind immer noch nicht durch“, warnte der Trainer in Bezug auf den Klassenerhalt.

Die Oberpfälzer präsentierten sich als spiel- und vor allem kampfstarkes Team, das seine Chance auf den Bayernliga-Aufstieg wahren wollte. Sie beantworteten das Führungstor von Ondrej Horvath (4.) postwendend und gingen sogar mit 2:1 in Führung – alle drei Tore fielen innerhalb von 20 Sekunden. Nachdem der ESC zwei Überzahlsituationen ausgelassen hatte, glich Benedikt May zum 2:2 aus (12.). Auch im zweiten Drittel waren die Hausherren zwar optisch überlegen, ermöglichten durch individuelle Fehler Amberg immer wieder Chancen. So folgten dem 3:2 durch May (27.) ebenso der Ausgleich wie nach Daniel Merls 4:3. Vorentscheidend dann das 5:4 durch Maximilian Hüsken, das ein ERSC-Verteidiger ins eigene Tor abfälschte (39.).

Im Schlussabschnitt profitierten die River Rats von etlichen Strafzeiten der Gäste. Horvath traf zweimal mit Schlagschüssen in Überzahl (41., 46.), ebenso Dominic Fuchs (47.). Auch nach dem fünften Amberger Treffer sechs Minuten vor dem Ende ließ der ESC nichts mehr anbrennen und feierte damit den achten Sieg in Folge.

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