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Das einzige Tor für die River Rats bei der 1:2-Niederlage gegen Dorfen erzielte Martin Köhler (vorne), der zudem noch einen Penalty herausholte.

Geretsried

Eine Leistung, auf die man aufbauen kann

Eishockey - Die Geretsrieder River Rats schlagen sich tapfer bei 1:2-Niederlage gegen Dorfen. Horvath vergibt Penalty.

In einer wesentlich besseren Verfassung als beim Auftakt in Passau (0:8) präsentierte sich das Geretsrieder Eishockeyteam am Sonntag. Aufgrund der laufenden Baumaßnahmen im Heinz-Schneider-Eisstadion mussten die River Rats ihr erstes Heimspiel gegen den ESC Dorfen in der Trainingshalle der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena austragen. Und die River Rats wehrten sich verzweifelt bis zur letzten Sekunde, hätten in jedem Fall einen Punkt verdient gehabt. Am Ende stand man nach der knappen 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)-Niederlage zum zweiten Mal in der neuen Saison mit leeren Händen da.

„Unser großes Manko war, dass wir nur ein Tor geschossen haben. Damit gewinnt man selten ein Spiel“, urteilte Coach Florian Funk nach dem Match. Seine Schützlinge begannen sehr druckvoll, hatten die erste Riesenchance nach fünf Minuten. Moritz Lauer erkämpfte sich an der Bande die Scheibe und legte quer zu Nico Wischnewsky. Dessen Schuss bekam der überragende Dorfener Keeper Andreas Tanzer dann erst im Nachfassen unter Kontrolle. Selbst als die Gäste durch Patrick Beham (15.) in Führung gingen, steckte die bissige Funk-Truppe nicht auf. Auch im zweiten Drittel fragten sich nicht nur die Zuschauer: Wann fällt endlich der Ausgleich? Beste Chancen vergaben Dominic Fuchs mit einem Alleingang in Unterzahl (31.) und Florian Lechner (37.) Man musste schließlich bis zur 45. Minute ausharren, als das längst überfällige 1:1 durch Martin Köhler bewerkstelligt wurde.

Im Schlussabschnitt gab es zwei Situationen, die durchaus spielentscheidend hätten sein können. Zum einen vergab Ondrej Horvath – Martin Köhler war bei einem Alleingang gefoult worden – einen Penalty (45.), zum anderen ließ der ESC ein fünfminütiges Überzahlspiel (Matthias Selmair hatte Rats-Verteidiger Bernhard Jorde per Stockschlag hinterrücks niedergestreckt). Als die Eispiraten wieder komplett agierten, erzielte Florian Fischer die 2:1-Führung (51.). Selbst als in der Schlussminute Geretsrieds Keeper Michael Iszovics nach einer starken Vorstellung zugunsten eines sechsten Feldspielers ersetzt wurde, wollte sich der Ausgleich nicht mehr einstellen.

„Das war von Anfang bis Ende eine sehr gute kämpferische Leistung. Leider haben wir zu oft die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel herausgebracht. Das hat uns auch den zweiten Treffer gekostet“, analysierte Florian Funk. Und Co-Trainer Michael Helfrich meinte: „Gegenüber dem Freitagspiel war das heute eine 100-prozentige Steigerung. Eine sehr gute Vorstellung, auf die man aufbauen kann.“ gos

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