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Schwarzer Freitag: Die überraschende 1:2-Niederlage am 30. Dezember gegen Germering wurmt die Geretsrieder um Ondrej Horvath (re.) immer noch. Am Sonntag kommt es zum erneuten Duell zwischen den River Rats und den W anderers

Abstiegsrunde in der Eishockey-Bayernliga

Geretsried ist bereit für die Revanche gegen Germering

Sein vorletztes Heimspiel in dieser Saison bestreitet das Geretsrieder Eishockeyteam an diesem Sonntag im Heinz-Schneider-Eisstadion. Zu Gast ist um 18 Uhr der alte Rivale Wanderers Germering.

Geretsried – Sein vorletztes Heimspiel in dieser Saison bestreitet das Geretsrieder Eishockeyteam an diesem Sonntag im Heinz-Schneider-Eisstadion. Zu Gast ist um 18 Uhr der alte Rivale Wanderers Germering. Die Münchner Vorstädter kämpfen in der Abstiegsrunde verzweifelt um den Verbleib in der Bayernliga. Nach dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung über die EHF Passau stehen bislang aber nur zwei Punkte auf ihrem Konto. Die Partien gegen Schongau (3:6), Pfaffenhofen (1:3), Moosburg (3:6) und Geretsried (2:3) hat die Truppe von Florian Winhart allesamt verloren.

Allerdings erregten die Gäste zum Ende der Punktrunde einmal große Aufmerksamkeit. Denn nach 22 Niederlagen in Serie gewannen die Wanderers ihr erstes Pflichtspiel der Vorrunde mit 2:1 ausgerechnet in Geretsried. „Diese Niederlage hat uns sehr weh getan. Nicht zuletzt, weil wir dadurch den Einzug in die Zwischenrunde verpasst haben“, erinnert sich Florian Funk an jenen 30. Dezember. Für den ESC-Trainer ist eines klar: „Jedes Team, das gegen uns gewinnt, hat gute Chancen auf den Ligaerhalt. Und jede Mannschaft, die gegen uns verliert, muss sich gedanklich auf den Abstieg oder die Relegation einstellen.“

Die River Rats sind augenblicklich das Maß aller Dinge in der Abstiegsrunde, führen die Tabelle mit fünf Siegen und einer Niederlage sowie einem Torverhältnis von 25:9 an. Neun der jüngsten zehn Heimspiele gewannen sie. „Zu Hause sind wir eine Macht, und gegen Germering haben wir eine Rechnung offen. Wir sind jedenfalls bereit für eine Revanche“, erklärt Flocko Funk im Vorfeld.

Der 47-Jährige muss allerdings seine dritte Angriffsreihe umbauen: Für Außenstürmer Nico Wischnewsky ist die Saison gelaufen, weil er sich im Heimspiel gegen Moosburg das Schlüsselbein gebrochen hat. Seine Position nimmt Daniel Bursch ein. Pausieren muss eventuell Nino Poch wegen muskulärer Probleme. Für den beruflich verhinderten Backup-Goalie Michael Iszovics wird Kilian Haltmair aus dem Geretsrieder U 24-Team aufgeboten, für das die Saison bereits beendet ist.  gos

Aufstellung: River Rats Geretsried

Albanese, Haltmair – Dornbach, Jorde, Meiller, Poch, L. Rizzo, Schlager (?), Tauber, Wiedenbauer – Berger, Bursch, Fuchs, Horvath, Hüsken, M. Köhler, Lauer, Lechner, May, Meierl, Ott.

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