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Abgeblockt: Gegen den EHC Königsbrunn kassierten die Geretsrieder River Rats um (blaue Trikots, v.li.) Klaus Berger, Stefano RIzzo und Ondrej Horvath eine 2:4-Niederlage. 

Eishockey

Trickreiche Pinguine

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Die Geretsrieder River Rats haben gegen den starken Aufsteiger EHC Königsbrunn mit 2:4 das Nachsehen.

Geretsried – Obwohl der Eismeister mit der neuen Zamboni eine wunderbare Spielfläche im Heinz-SchneiderStadion aufgebracht hatte, leistete sich das Geretsrieder Eishockeyteam einen Ausrutscher: Beim 2:4 (0:2, 1:2, 1:0) gegen den EHC Königsbrunn kassierten die River Rats ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison. Trainer Ludwig Andrä räumte ein, dass der Sieg der Schwaben verdient war: „Wir waren anfangs immer einen Schritt zu spät dran, haben uns dann einigermaßen gefangen und bis zum Schluss gut gekämpft.“

Die Gäste starteten schwungvoll und kombinierten trickreich, während der ESC in den meisten Aktionen das Nachsehen hatte. Routinier Dominic Auger brachte die Pinguine nach sieben Minuten in Führung, und nur zwei Minuten später erhöhte Lukas Fettinger auf 0:2. In der Folge war Königsbrunn meist am Drücker, während sich die ersatzgeschwächten Geretsrieder um ihren guten Torhüter David Albanese allmählich stabilisierten. Die beste Chance, den Anschluss zu schaffen, verpasste Ondrej Horvath (14.), der mit einem an Martin Köhler verursachten Penalty scheiterte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts sahen sich die River Rats zweimal in Unterzahl, standen aber stabil und starteten eigene Angriffsbemühungen. Lohn war das 1:2 (32.) durch Daniel Burschs Drehschuss. Einen Alleingang von Horvath stoppte dann Königsbrunns litauischer Keeper Donatas Zukovas. Als beim ESC kurz die Konzentration nachließ, schlugen die Gäste zweimal eiskalt zu – 1:4. Im Schlussabschnitt zeigten sich die Hausherren engagiert, doch vieles blieb Stückwerk. Das 2:4 (54.) durch Martin Köhlers Nachschuss bedeutete nurmehr Ergebniskosmetik.  

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