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Einen 7:3-Heimsieg feierten die Geretsrieder River Rats zuletzt gegen Schongau, wobei Daniel Merl (li.) zweimal ins Schwarze traf. An diesem Freitag empfängt der ESC seinen Angstgegner EV Pegnitz.

Eishockey

Geretsrieder River Rats: Keine Angst vor dem Angstgegner

Gegen Pegnitz haben die Geretsrieder River Rats fast immer verloren, jetzt sollen drei Punkte gegen den schwach gestarteten EVP her.

Geretsried – Ungern erinnert man sich beim ESC Geretsried an den EV Pegnitz: In 14 Punktspielen verloren die Rats 13-mal. Heute (19.30 Uhr) kommt es erneut zum Duell im Heinz-Schneider-Eisstadion.

Auch Pegnitz hat ein Freiluft-Stadion, stieg ebenfalls spät ins Training ein. So verloren die IceDogs die ersten vier Begegnungen teilweise deutlich (Füssen 2:8, Buchloe 4:11 und Landsberg 0:7), ehe sie mit 4:3 in Passau überraschten. Den zweiten Sieg gab es mit 3:2 n. V. gegen Pfaffenhofen. Doch die fünf Punkte reichen nur zum vorletzten Tabellenplatz.

Opfer des schlechten Starts wurde Trainer Stanislav Mikulenka. Der Vertrag mit dem Tschechen wurde aufgelöst. Mark Gerstner übernahm. „Nach dem schlechten Start ist Pegnitz nun auf dem aufsteigenden Ast, ich erwarte einen starken Gegner“, meint ESC-Coach Ludwig Andrä.

Namhafte Verstärkungen

Um wie im Vorjahr die Verzahnungsrunde zu erreichen, wurden einige namhafte Verstärkungen getätigt. Aus der DEL 2 von den Bayreuth Tigers kam Torhüter Julian Bädermann, der dort der U 23-Regelung zum Opfer fiel. Als oberligaerfahren gilt Daniel Sikorski, der lange bei Absteiger Höchstadt als Kapitän spielte. DEL-Erfahrung in Nürnberg und Hamburg kann Daniel Sevo nachweisen. Der gebürtige Bayreuther spielte zuletzt bei den Blue Devils Weiden in der Oberliga, ebenso wie Pierre Kracht (Crocodiles Hamburg). Nicht mehr zur Verfügung steht neben Oleg Seibel (Höchstadt) auch Markus Schwindl. Trotz seiner 42 Jahre war die Gallionsfigur in der Vorsaison zweitbester Scorer (43) hinter Aleksandrs Kercs jun. (48). Jetzt spielt Schwindl nur noch in der 1b-Mannschaft.

Mit drei Verteidigungs- und vier Sturmreihen will Andrä beginnen, der vor heimischem Publikum drei Punkte eingeplant hat. „Unser großer Kader ist von Vorteil. Da kann man mehr Kraft und Druck aufbauen, hat dadurch mehr Luft. Außerdem kann man drei oder vier Ausfälle verkraften, ohne dass der Kader gleich auf 14 einsatzfähige Spieler schrumpft“, erklärt der ESC-Trainer. 

Eduard Hien

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