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Es geht zügig voran: Bauarbeiter verteilen den Beton auf die Eispiste. 

Geretsrieder Eisstadion

Bauarbeiten liegen exakt im Zeitplan

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Geretsried - Am Eisstadion wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Die Eispiste wird betoniert, Bandensockel werden angebracht. Bis Mitte soll alles fertig sein - und es schaut gut aus.

Es gibt einen Termin, den sich die Verantwortlichen des ESC Geretsried ganz dick im Kalender angestrichen haben: Sonntag, 16. Oktober. An diesem Tag soll es das erste Mal Eis im umgebauten Heinz-Schneider-Eisstadion geben. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, wird mit Hochdruck gearbeitet.

Beim ESC freut man sich auf die neue Saison

Auch in den vergangenen Tagen ging es im Stadion rund. Die Betonmischer rückten an und lieferten das Material für die Piste, auf der die River Rats demnächst dem Puck nachjagen werden. Enrico Lehwald-Gentsch kann es kaum mehr erwarten, bis es so weit ist: „Ich freue mich auf die neue Saison“, sagt der Stadion-Chef. „Und ich freue mich auch, dass wir uns keine Sorgen mehr machen müssen, dass die Saison wegen der kaputten Kühltechnik ins Wasser fällt.“

Nach Einsparpotenzial wird weiter gesucht

Beim ESC richtet sich der Blick schon in die Zukunft. Spannend wird es im Oktober, wenn sich der Stadtrat noch einmal mit dem Thema Eisstadion auseinandersetzt. Das Bauamt wird dem Gremium eine Machbarkeitsstudie vorlegen, die sich mit der weiteren Sanierung und dem möglichen neuen Stadiondach befasst: „Ziel ist, weitere Einsparungen zu erzielen“, sagt Jochen Sternkopf, stellvertretender Leiter des Bauamts. Wie diese konkret aussehen könnten, will er aber vor der Stadtrats-Sitzung nicht verraten.

Vielleicht wird das Eisstüberl verlegt

Tommi Stöber, Vorsitzender des ESC, weiß noch nichts Genaues über den Stand der Planungen. Er sieht aber durchaus Einsparungs-Möglichkeiten. Beispielsweise sei es nicht unbedingt notwendig, das Eisstüberl an einen anderen Ort zu verlegen. Ebenso könnte er sich vorstellen, das Dach auf die bestehende Bausubstanz zu setzen und keine neue Wand hinter den Spielbänken zu errichten: „Das wäre wahrscheinlich billiger“, vermutet er. „Das zu beurteilen, ist aber eine Sache der Architekten.“ Der ESC sei nicht anspruchsvoll und könne sich auch mit einer einfachen Umbau-Variante anfreunden: „Hauptsache, es kommt ein Dach drüber.“ Dies sei für die Entwicklung des Geretsrieder Eissports wichtig. Sonntags kommen bis zu 80 Kinder in die Laufschule. Auch der öffentliche Lauf sei stets gut besucht.

Die lange Leidenszeit scheint zu Ende zu gehen

Der Vorsitzende ist optimistisch, dass sich der Stadtrat zu einer Entscheidung pro Überdachung durchringt. „Sonst würden die Umbaumaßnahmen in diesem Sommer keinen rechten Sinn ergeben. Wenn das Stadion länger als ein Jahr kein Dach hat, verwittert wieder alles.“ Stöber steht in engem Kontakt mit Stadträten und schnauft durch: „Ich bin froh, dass die lange Leidenszeit zu Ende ist.“

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