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25 unermüdliche Helfer beteiligten sich an den Abriss-Arbeiten im Geretsrieder Eisstadion.

Abrissarbeiten gehen schnell

Eisstadion: Neuer Bande steht nichts mehr im Weg

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Geretsried – Wie die Berserker arbeiteten die Mitglieder des ESC Geretsried am Wochenende im Eisstadion. Es hat sich gelohnt: Die Abrissarbeiten sind viel schneller als gedacht über die Bühne gegangen, der Weg ist frei für die Sanierung.

Wie berichtet hapert es im Eisstadion an allen Ecken und Enden. Die Stahl-Kühlrohre sind durchgerostet, an mehreren Stellen trat Kühlmittel aus: „Niemand kann sagen, wann die kaputten Rohre geplatzt wären“, sagt Stadtarchitekt Christian Müller. „Womöglich mitten in der Saison.“

In einem desolaten Zustand befand sich auch die fast 40 Jahre alte Bande. Witterung und Sonnenlicht haben der Unterfütterung arg zugesetzt. „Es war dringend nötig, dass sie ersetzt wird“, sagt Müller. Dies sieht auch Stadion-Chef Enrico Lehwald-Gentsch so: „Man musste befürchten, dass bei einem Check mal ein Spieler durchbricht. Wenn sich jemand plötzlich im Umlauf wiederfindet, kann das ziemlich weh tun.“ In den vergangenen Tagen ging es in erster Linie darum, die alte Bande sowie die Spieler- und Strafbänke zu entfernen. Die 25 Helfer arbeiteten in mehreren Schichten. Die ersten kamen um 9 Uhr morgens, die letzten verabschiedeten sich gegen 22.45 Uhr. Die Verantwortlichen hatten ursprünglich damit gerechnet, dass die Arbeiten bis zum kommenden Samstag andauern. Tatsächlich waren sie aber bereits am Sonntag abgeschlossen: „Eine grandiose Leistung“, lobt Lehwald-Gentsch. „Vielen Dank an alle Beteiligten.“

Der schnelle Abschluss ist umso bemerkenswerter, da sich den Helfern einige große Hindernisse in den Weg stellten. Als ungeheuer stabil erwiesen sich beispielsweise Befestigungspfosten der Bande: „Wir hatten eigentlich erwartet, dass sie auf den Sockel draufgesetzt sind“, sagt Lehwald-Gentsch. „Tatsächlich waren sie aber in den Beton eingegossen und damit sehr schwierig zu entfernen.“

Durch die Vorarbeiten hat die Stadt nun freie Bahn für den Umbau. Am heutigen Dienstag wollen sich einige Experten im Eisstadion treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Stadtarchitekt Christian Müller geht davon aus, dass sich die Kosten in einem Bereich zwischen 450 000 und 480 000 Euro bewegen werden.

Bis die Saison startet, gibt es noch einiges zu tun. So wird an der Westseite – Richtung Eisstüberl – die Betonpiste komplett weggeschwemmt, bis nur noch die Kühlrohre übrig sind. Die verrosteten Rohre werden weggeschnitten, und die neuen an die intakten angeschweißt. „Wir müssen alleine 180 Kühlrohr-Bögen austauschen“, sagt Müller. Er geht davon aus, dass alleine diese Arbeiten zwei Wochen dauern werden. Anschließend wird die Bande komplett neu aufgebaut.

Läuft weiter alles nach Plan, sollte die Eispiste am 16. Oktober wieder bespielbar sein – allerdings gibt es laut Müller noch viele Unwägbarkeiten.

pr

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