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Mit zu vielen Einzelaktionen rannten sich die Geretsrieder River Rats um Ondrej Horvath (blaues Trikot) zuletzt immer wieder an der Schongauer Abwehr fest. Im Heimspiel am Freitag gegen Landsberg sollen auch die individuellen Fehler abgestellt werden. 

Eishockey

ESC-Coach Wanner: „Müssen wieder die Scheibe laufen lassen“

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Geretsrieder River Rats wollen im Heimspiel gegen Landsberg die beiden jüngsten Niederlagen abhaken und wieder ihre Stärken ausspielen.

Geretsried – Tief saß der Frust bei den Geretsrieder Eishockeycracks nach ihren Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Erding (1:6) und Schongau (2:4). „Die Jungs wussten teilweise gar nicht, welche Chance ihnen durch die Lappen gegangen ist“, hat Trainer Sebastian Wanner bei mehreren Einzelgesprächen unter der Woche festgestellt. Denn mit einer Sechs-Punkte-Ausbeute hätten die River Rats womöglich noch einmal an den sechsten Platz hinschnuppern können, der die Teilnahme an den Play-offs erlaubt.

Während sich der Tabellenneunte nun also körperlich und mental auf die am 10. Januar beginnende Bayernliga-Abstiegsrunde vorbereiten kann, werden die beiden Gegner dieses Wochenendes – Landsberg und Erding – Rang sechs wohl unter sich ausmachen. „Landsberg spürt den Atem des Verfolgers im Nacken“, glaubt Wanner. Der 42-Jährige hofft, dass die Lechstädter aufgrund ihres Kaders und der Tabellensituation an diesem Freitag (20 Uhr, Heinz-Schneider-Eisstadion) etwas offensiver auftreten werden, als die jüngsten Gegner. „Wir wollen Landsberg so fordern, wie wir Waldkraiburg gefordert haben“, sagt der ESC-Coach. Voraussetzung sei aber, dass „wir schleunigst unsere vielen kleinen individuellen Fehler abstellen“. Außerdem wünscht sich Wanner, dass seine Mannen auch in Stresssituationen auf Einzelaktionen verzichten: „Wir müssen wieder die Scheibe über viele Stationen laufen lassen.“

Mit Schaudern erinnert sich der Coach an das Hinspiel bei den Lechstädtern: „Bei der 1:6-Niederlage sind wir richtig ausgekontert worden.“ Zuletzt lief es beim HCL nicht ganz rund. Die Mannschaft von Trainer Fabio Carciola verlor in Königsbrunn mit 4:5 und gewann daheim nur knapp mit 5:4 gegen Schongau. Weil zwei Leistungsträger längerfristig ausfallen und der Ex-Geretsrieder Daniel Menge verletzungsbedingt erst drei Einsätze verbuchte, wurde jüngst die zweite Kontingentstelle neben dem tschechischen Verteidiger Marek Charvat mit seinem Landsmann Petr Machacek besetzt.

Wanner hat an diesem Wochenende bis auf die Junioren seinen kompletten Kader zur Verfügung: „Sie wollen mit dem U20-Team gegen Bad Tölz und Bad Aibling vorzeitig den Klassenerhalt in der Bayernliga sichern.“

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Fuchs, Jorde, Tauber, L. Rizzo, J. Köhler, Rieger – Strobl, Horvath, Berger, Merl, May, M. Köhler, S. Rizzo, Reiter, Bursch.

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