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Aufgepasst, jetzt geht’s los: Trainer Sebastian Wanner (re.) möchte mit den River Rats in der Bayernliga-Abstiegsrunde insbesondere die Heimspiele gewinnen – so auch am Sonntag zum Auftakt gegen den TSV Peißenberg. 

Eishockey

ESC-Coach Wanner: „Wir müssen unsere sechs Heimspiele gewinnen“

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Die Geretsrieder River Rats starten am Sonntag daheim gegen den TSV Peißenberg in die Bayernliga-Abstiegsrunde. Die Verantwortlichen sind noch auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Torjäger Ondrej Horvath.

Geretsried – Selbstvertrauen wollte das Geretsrieder Eishockeyteam in den letzten beiden Partien der Bayernliga-Vorrunde tanken. Im sportlichen Sinn gelang das mit den Siegen über den EHC Klostersee (5:4) und beim ESC Dorfen (10:3) auch, doch moralisch bekamen die River Rats einen Dämpfer: In Dorfen verletzte sich Torjäger Ondrej Horvath so schwer am Knie, dass er für den Rest der Saison ausfällt. „Das ist natürlich ein Nackenschlag für die Mannschaft“, sagt Trainer Sebastian Wanner über den Ausfall des kampf- und laufstarken Tschechen. Allerdings habe man schon zu Saisonbeginn ohne den damals erkrankten Horvath „ordentliche Spiele“ gezeigt. „Wir müssen das Beste aus der Situation machen“, betont Wanner vor dem ersten Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Peißenberg (18 Uhr).

In diesem Duell wird er Josef Reiter in die erste Angriffsreihe zu Florian Strobl und Klaus Berger schicken. Für den weiteren Verlauf der Abstiegsrunde sei jedoch ein Ersatzmann von Nöten. Dies sei auch den ESC-Verantwortlichen klar: „Der Verein ist auf der Suche, um Horvath möglichst 1:1 zu ersetzen.“ Dabei ist es keineswegs so, dass Wanner seinen Schützlingen ohne den Topscorer nichts zutraut: „Wir haben heuer jeden der jetzigen Konkurrenten schon einmal geschlagen, aber auch mit Ausnahme von Dorfen gegen jeden schon einmal verloren.“ Wichtig werde in den ausstehenden zwölf Partien sein, „dass wir hoch konzentriert auftreten und die Zweikämpfe annehmen“. Die Strategie des 42-Jährigen sieht vor, auf jeden Fall die sechs Heimspiele zu gewinnen: „Dann hat man ein gutes Punktepolster.“ Letztlich müsse jedem Spieler klar sein, „dass es jetzt nur noch darum geht, dass der Verein in der Bayernliga bleibt“.

Einen Plan, den auch die sechs Konkurrenten haben, wobei Wanner Königsbrunn und auch Peißenberg in der Favoritenrolle sieht. Zumal der TSV erst auf den letzten Drücker durch vier Niederlagen in Folge gegen Schweinfurt (2:3) sowie in Pfaffenhofen (2:3), Klostersee (2:5) und Landsberg (4:5) aus den Play-off-Rängen gerutscht ist. „Die müssen sich auch erst in der Abstiegsrunde zurechtfinden“, vermutet der Coach, der jedoch wie gewohnt laufstarke und körperlich robuste Gäste erwartet.

Die 1:2-Niederlage (damals in Mittenwald) gegen Peißenberg wurmt den 42-Jährigen immer noch, den tollen 8:3-Sieg bei den Eishacklern will er nicht überbewerten. Zumal den Peißenbergern um ihren starken Keeper Korbinian Sertl und Topscorer Lukas Novacek pünktlich zum Start der Abstiegsrunde auch der länger verletzte Kanadier Brandon Morley wieder zur Verfügung steht.

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs, Tauber, J. Köhler, L. Rizzo, Rieger, Gania – Reiter, Strobl, Berger, M. Köhler, May, Merl, S. Rizzo, Hölzl, Bursch, Merker, Hochstrasser.

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