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Gute Erinnerungen haben die River Rats um (blaue Trikots, von hinten) Stefano Rizzo, Florian Strobl und Josef Reiter an das erst e Abstiegsrunden-Duell gegen Peißenberg, das sie mit 3:2 nach Verlängerung gewannen. 

Eishockey

ESC-Coach Wanner: „Wollen oben dabei bleiben“

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Geretsrieder River Rats starten am Freitag in Peißenberg in die zweite Hälfte der Bayernliga-Abstiegsrunde und möchten ihre Tabellenführung behaupten.

Geretsried – Das erste gesetzte Saisonziel – den Klassenerhalt in der Bayernliga – hat das Geretsrieder Eishockeyteam erreicht. Fast zumindest, denn mit 17 Punkten auf dem Konto führen die River Rats nach der Hälfte der Partien zwar die Abstiegsrunde an. Allerdings sind bis zum 1. März in den sechs ausstehenden Partien noch 18 Zähler zu vergeben. „Es sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, denn die Konkurrenz nimmt sich sicherlich auch gegenseitig Punkte ab“, vermutet Sebastian Wanner. Auf jeden Fall hat der ESC-Trainer für seine Schützlinge eine neue Losung ausgeben: „Wir wollen so lange wie möglich da oben in der Tabelle bleiben und schauen, ob wir es in die Pre-Play-offs schaffen.“

Bei einem direkten Kontrahenten um einen der ersten beiden Plätze sind die River Rats an diesem Freitag um 19.30 Uhr zu Gast – dem TSV Peißenberg. Die Eishackler sind auf den letzten Drücker aus den Play-off-Rängen herausgefallen und dann in Geretsried mit der 2:3-Niederlage nach Verlängerung zum Start der Abstiegsrunde kalt erwischt worden. Rätselhaft, warum man sich allerdings erst zwei Wochen später von Trainer Rainer Höfler trennte. Sein bisheriger Assistent und Nachfolger Simon Mooslechner durfte sich zum Einstand über ein 6:2 gegen Dorfen freuen, ehe man in Königsbrunn mit 1:6 baden ging. „Das finde ich nicht verwunderlich, denn die Pinguine werden noch kommen“, lautet Wanners Einschätzung. Die Partie an diesem Freitag könnte kniffelig werden. „Wir müssen uns überlegen, was wir dem aggressiven und schnellen Spiel der Peißenberg entgegensetzen wollen“, so der Coach.

Allerdings sei seine Mannschaft nunmehr gefestigt, könne auch mit schwierigen Phasen umgehen oder gar Rückstände umbiegen. „Wir werden versuchen, so zu spielen wie in den vergangenen Wochen“, kündigt Wanner an. Bis auf die Langzeitverletzten hätten alle Akteure ihre Wehwehchen auskuriert. Der 42-Jährige ist sich sicher, „dass kein Schlendrian einziehen wird. Wir wollen schließlich oben dabei bleiben.“

River Rats Geretsried

Albanese, J. May – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs, Tauber, L. Rizzo, Rieger – S. Rizzo, Hrazdira, Strobl, Merl, May, M. Köhler, Berger, Reiter, Hölzl, Bursch.

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