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Eine optimale Chancenverwertung wird für die Geretsrieder River Rats um Stefano Rizzo (re.) wesentlich sein, wenn sie an diesem Sonntag daheim gegen den ERV Schweinfurt erfolgreich sein wollen. 

Eishockey

ESC-Gegner Schweinfurt hat aufgerüstet

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Fünf Mann vom abgemeldeten EC Bad Kissingen verstärken den Sonntags-Gegner der Geretsrieder River Rats.  Trainer Sebastian Wanner fordert Laufbereitschaft und Konzentration in der Defensive.

Geretsried – Mit der erste Eishockey-Bayernligist, der bei Öffnung des Transferfensters am 1. Dezember aktiv geworden ist, war der ERV Schweinfurt. Allerdings war es auch naheliegend, fünf Akteure vom Nachbarklub EC Bad Kissingen zu übernehmen, der sich bekanntermaßen vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. „Damit haben sie sich in der Breite auf jeden Fall verbessert“, weiß Sebastian Wanner vor dem Heimspiel seiner River Rats an diesem Sonntag um 17 Uhr gegen die Mighty Dogs. Respekt hat der ESC-Coach vor den Unterfranken in jedem Fall: „Sie haben einige Oberliga-erfahrene Leute wie Torhüter Philip Schnierstein oder Stürmer Oleg Seibel in ihren Reihen, dazu ihre Topscorer Jonas Manger und Jan Kouba.“ Und mit dem litauischen Verteidiger Domantas Cypas und Stürmer Jeff Murray (Kanada) gibt es zwei solide Kontingentspieler.

Was den Schweinfurtern allerdings nach der Trennung von Michael Dippold Anfang November fehlt, ist ein Trainer. Zurzeit steht Manager Steffen Reiser an der Bande, mit dem Wanner Ende der 1990er Jahre beim EC Ulm/Neu-Ulm in der Ober- und Regionalliga zusammengespielt hat. Im Hinspiel bei den auswärts noch sieglosen Mighty Dogs, die zuletzt mit einem 6:5-Sieg über Passau aufhorchen ließen, verkauften sich die River Rats trotz der 3:4-Niederlage nicht schlecht: „Da sind wir ohne Kontingentspieler angetreten, weil Ondrej Horvath krank und Ondrej Stava verletzt war“, erinnert sich der ESC-Coach. Er erwartet am Sonntag ein enges Match, „in dem wir über 60 Minuten in der Defensive voll kontriert zu Werke gehen müssen“. Der derzeitige Tabellenzwölfte zähle zu den Konkurrenten, „die in unserem Dunstkreis liegen“. In diesen Duellen komme es darauf an, „wer mehr Laufbereitschaft zeigt und weniger Fehler macht“.

Wanner, der selbst Anfang der Woche kränkelte und mit dem Training aussetzen musste, hofft auf die Rückkehr von Dominic Fuchs und Maximilian Rieger: Die beiden Verteidiger fehlten unter der Woche wegen Grippe beziehungsweise beruflich bedingt.

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs (?), Tauber, L. Rizzo, Rieger (?) – Strobl, Horvath, Berger, M. Köhler, May, S. Rizzo, Hölzl, Reiter, J. Köhler, Bursch.

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