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Nicht zu bremsen waren die Geretsrieder River Rats am Freitagabend vom EV Füssen vor allem im Schlussdrittel: Maximilian Hüsken (li.) steuerte zum verdienten 5:2-Sieg zwei Tore bei. 

Eishockey

ESC macht den Altmeister nass

Die Geretsrieder River Rats steuern nach einem  5:2-Sieg über den EV Füssen weiter auf Erfolgskurs.

Geretsried – Starke Zweikämpfe, tolle Kombinationen – trotz Dauerregens im offenen Stadion feierte das Geretsrieder Eishockeyteam am Freitagabend vor 380 Zuschauern einen verdienten 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)-Sieg über den 16-fachen Deutschen Meister EV Füssen. „Wir haben uns auf diesen lauffreudigen Gegner gut eingestellt“, sagte ESC-Trainer Ludwig Andrä. Im zweiten Drittel habe man zu viele Überzahlchancen ausgelassen. „Aber im Schlussabschnitt sind wir sehr gut gestanden und haben unsere Möglichkeiten konsequent verwertet.“

Vor 20 Jahren hatte es zu Regionalliga-Zeiten das letzte Duell zwischen Geretsried und den Allgäuern gegeben – damals übrigens mit einem 5:3-Erfolg für die Hausherren. Diese präsentierten sich diesmal von Beginn an hellwach, was auch dringend notwendig war, denn die flinken Füssener machten sogleich Druck. Dass der ESC nicht in Rückstand geriet, hatte er in drei Unterzahlsituationen seinem Keeper Martin Morczinietz zu verdanken. Im eigenen Powerplay gelang den River Rats dagegen wenig.

Das 0:1 durch Marc Besl (24.) legten die Gastgeber dann trotz nummerischer Überlegenheit den Allgäuern auf. Keine zwei Minuten später gelang jedoch Daniel Merl in Überzahl das 1:1 per Nachschuss. Geretsried wurde jetzt dominanter und kam durch Florian Lechner – er war für den verletzten Christian Heller in den ersten Block gerückt – zum 2:1 (34.).

Im Schlussdrittel machte Füssen noch einmal Druck, doch der ESC stellte mehrfach seine Konterstärke unter Beweis. So gingen den Toren von Maximilian Hüsken (52.) und 14 Sekunden später durch Dominik Meierl schöne Kombinationen voraus. Auch das 2:4 der Gäste (55.) steckten die River Rats weg und antworteten mit Hüskens Treffer zum 5:2-Endstand (58.). Schlusskommentar von ESC-Coach Andrä: „Ein geiles Spiel.“

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