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Die rechte Außenbahn ist wieder besetzt: Daniel Merl (re.) ist nach seiner Zahn- Operation wieder einsatzbereit. 

Eishockey

ESC: Der sechste Platz ist noch in Sichtweite

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Am zweiten Heimspiel-Wochenende in Folge bekommen es die Geretsrieder River Rats am Freitag mit dem Tabellennachbarn TSV Erding zu tun. Der Sieger darf sich noch Hoffnungen auf die Play-off-Teilnahme machen. 

Geretsried– Die Siegesserie des Geretsrieder Eishockeyteams im frisch renovierten Heinz-Schneider-Stadion hat Begehrlichkeiten geweckt. „Es gibt im Umfeld Leute, die schielen jetzt auf den sechsten Platz nach Abschluss der Vorrunde“, hat Trainer Sebastian Wanner festgestellt. Allerdings belegt sein Team momentan Rang acht und hat neun Punkte Rückstand zur Play-off-Zone. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel und wollen uns schrittweise verbessern“, schiebt der 42-Jährige etwaigen gedanklichen Höhenflügen einen Riegel vor. Rein rechnerisch allerdings lässt sich die Option „Aufstiegsrunde“ für die River Rats schon noch in Erwägung ziehen: Bei einem weiteren Sechs-Punkte-Wochende käme es am nächsten Freitag zum direkten Duell mit dem derzeitigen Tabellensechsten Landsberg.

Ein ähnliches Ziel verfolgen allerdings auch die Erding Gladiators, die an diesem Freitag um 20 Uhr zum fälligen Nachholspiel in Geretsried gastieren. „Sie hätten bestimmt lieber vor vier Wochen gegen uns gespielt als jetzt“, schmunzelt Wanner. Seine These: „Damals hätte ich gesagt, Erdings ist der große Favorit. Jetzt sind sie vielleicht nur noch der kleine.“ Zu unterschätzen ist der Tabellensiebte, der zuletzt nur knapp mit 6:7 gegen die EHF Passau, aber mit 3:7 beim EHC Klostersee verlor, auf keinen Fall. „Sie haben einen sehr guten Kader, mit Daniel Krzizok einen super Torjäger und mit dem US-Amerikaner Jamie Hill erstmals seit Jahren wieder einen Kontingentspieler“, weiß der ESC-Coach. Seine Warnung: „Die werden mit Vollgas kommen, denn es ist ein K.o.-Wochenende für sie, wenn sie in die Play-offs wollen.“

Für seine Mannschaft gehe es vor allem darum, die Fehlerquote zu minimieren. „Wir sind immer dann stark, wenn alle Aktionen mit fünf Mann durchführen – offensiv wie defensiv“, betont Wanner, der wieder auf Daniel Merl (Zahn-OP) zurückgreifen kann. 

River Rats Geretsried

Morczinietz, J. May – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs, Tauber, J. Köhler, Rieger, L. Rizzo, Gania – Strobl, Horvath, Berger, S. Rizzo, May, M. Köhler, Hölzl, Reiter, Bursch, Hochstrasser, Merker.

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