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Hohe Laufbereitschaft, niedrige Fehlerquote: Die Geretsrieder River Rats um (blaue Trikots, v.li.) Michael Hölzl und Ondrej Horvath wollen gegen Pfaffenhofen an die gute Leistung vom Waldkraiburg-Heimspiel anknüpfen. 

Eishockey

ESC: Die Tabellennachbarn kommen zu Besuch

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Bayernligist Geretsried will im Heimspiel gegen Pfaffenhofen die Fehlerquote niedrig halten und den Hinspielerfolg wiederholen.

Geretsried – Eine Überraschung geschafft, an der zweiten knapp vorbeigeschrammt – mit seinen beiden starken Auftritten am vergangenen Wochenende in Peißenberg (8:3 gewonnen) und gegen Waldkraiburg (3:4 verloren) hat sich das Geretsrieder Eishockeyteam fast schon einen Namen als „Favoritenschreck“ der Bayernliga gemacht. „Naja, soweit ist es noch nicht“, versucht Trainer Sebastian Wanner die Vorgänge zu relativieren: „Peißenberg hat gerade eine Schwächephase, die wir ausgenutzt haben. Und gegen Waldkraiburg war unsere Leistung nicht so gut, dafür aber das Ergebnis.“ Gegen den Tabellenführer wäre der eventuelle 4:4-Ausgleich, der kurz nach der Schlusssirene fiel und deshalb vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde (wir berichteten), sicherlich ein „Zuckerl“ gewesen. „Aber in den Spielen, die wir gewonnen haben, haben wir die Fehlerquote gering gehalten“, betont der Coach.

Dies sei auch die Vorgabe für die kommenden Partien, in denen es der ESC fast ausschließlich mit Klubs aus seiner Tabellenregion zu tun bekommt. „Die Klubs von Platz acht bis 13 nehmen sich nicht viel im direkten Vergleich was Tore, Gegentore, Unter- und Überzahl betrifft“, betont Wanner. Ein entsprechend umkämpftes Match erwartet der 42-Jährige an diesem Freitag, wenn um 20 Uhr der EC Pfaffenhofen im Heinz-Schneider-Eisstadion antritt. Die Icehogs haben nach ihrem Abstieg in die Landesliga den direkten Wiederaufstieg geschafft, belegen momentan Platz neun und haben zuletzt in Passau mit 5:7 verloren und Schongau mit 4:2 geschlagen. Leistungsträger sind neben den Kanadiern Jake Faroe und John Lawrence der Ex-Peißenberger Marko Babic und Topscorer Nick Endress (25 Scorerpunkte in 17 Partien).

„Im Hinspiel haben wir uns recht schwer getan“, erinnert sich Wanner an den 4:1-Erfolg am 20. Oktober. Der ESC-Coach setzt neben dem Heimvorteil, auch auf eine gewisse personelle Überlegenheit und möchte gegen den kleinen Pfaffenhofener Kader vier Reihen aufbieten. Allerdings lässt die Rückkehr von Daniel Merl (Zahn-Operation) weiterhin auf sich warten. Während Maximilian Rieger beruflich verhindert ist, kehrt der zuletzt grippekranke Dominic Fuchs in die Verteidigung zurück. Wanner möchte das dritte Heimspiel auf jeden Fall gewinnen: „Wir haben in der neuen Halle gut gespielt, und das möchten wir jetzt auch den Zuschauern zeigen, die uns bislang noch nicht gesehen haben.“ (siehe Kasten links).

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs (?), Tauber, L. Rizzo, Gania – Strobl, Horvath, Berger, M. Köhler, May, S. Rizzo, Hölzl, Reiter, J. Köhler, Bursch, Hochstrasser, Merker.

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