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Viel Arbeit wird auf die Geretsrieder Verteidigung um Bernhard Jorde (li.) an diesem Sonntag zukommen: Bayernliga-Spitzenreiter EHC Waldkraiburg kommt zum zweiten Heimspiel der Saison ins Heinz-Schneider-Eisstadion. 

Eishockey

ESC-Trainer Wanner: „Es geht nur mit einer Topleistung - und ein bisschen Glück“

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Geretsrieder River Rats erwarten an diesem Sonntag den Bayernliga-Spitzenreiter Waldkraiburg zum ersten von sechs aufeinander folgenden Heimspielen

Geretsried – Am Dienstag konnte das Geretsrieder Eishockeyteam endlich wieder ein geregeltes Training im Heinz-Schneider-Stadion auf nehmen. So richtig mit der neuen Bleibe anfreunden, können sich die River Rats in den kommenden Wochen: Beginnend mit dem Match an disem Sonntag um 18 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg stehen in Folge sechs Heimspiele für die River Rats auf dem Programm. Zu Gast sind Pfaffenhofen (6. Dezember), Schweinfurt (8. Dezember), Erding (13. Dezember), Schongau (15. Dezember) und Landsberg (20. Dezember).

„Es wäre vor allem wichtig, dass wir gegen diejenigen Klubs punkten, mit denen wir dann im Januar vermutlich auch in der Abstiegsrunde zu tun haben“, sagt Trainer Sebastian Wanner, der zurzeit damit beschäftigt ist, den Konditionsstand seiner Truppe zu verbessern. Mit Sicherheit nicht zu den späteren Konkurrenten um den Klassenerhalt gehört Sonntags-Gegner Waldkraiburg. Der EHC hat sich nach seinem Abstieg aus der Oberliga schnell gefangen und sich mit Abwehrhüne Matthias Jeske (Erding) sowie den beiden tschechischen Topscorern Tomas Rousek (Miesbach) und Josef Straka (Schweinfurt) gut verstärkt. Das Team des Trainergespanns Alexej und Sergej Piskunov hat am vergangenen Sonntag beim 3:6 in Passau die erste Niederlage kassiert, ist aber weiterhin Tabellenführer.

„Das wird noch schwerer werden, als am Freitag in Peißenberg“, weiß Wanner, dessen Schützlinge sich bei der 2:3-Niederlage in Waldkraiburg gut verkauft haben. Für den ESC-Coach steht fest: „Gegen diese Top-Klubs der Bayernliga muss man selbst eine Topleistung abliefern und braucht ein bisschen Glück, um zu bestehen.“ In erster Linie gehe es für die River Rats darum, das eigene Tor gut zu verteidigen. „Wenn wir nach vorne marschieren, stehen die mit Strake und Rousek sofort vor unserem Kasten“, warnt der 42-Jährige. Andererseits müsse sich der ESC zumal nach seiner Rückkehr ins heimische Eisstadion auch nicht verstecken: „Jeder Gegner muss bei uns sein bestes Eishockey zeigen, um etwas zu holen.“

Bei den Hausherren fehlt weiterhin Außenstürmer Daniel Merl, der nach einer Zahnoperation noch Antibiotika nehmen muss. Außerdem war unter der Woche Stefano Rizzo krankheitsbedingt nicht im Training. Wieder dabei ist Daniel Bursch, der am Freitag aus beruflichen Gründen fehlte.

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Englbrecht, Stava, Jorde, Fuchs, Tauber, L. Rizzo, Rieger – Horvath, Strobl, Berger, May, M. Köhler, S. Rizzo (?), Reiter, Hölzl, Bursch, J. Köhler.

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