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Über ihren zweiten Sieg an diesem Wochenende freuten sich die Geretsrieder River Rats um (v. li.) Benedikt May, Dominic Fuchs, Martin Köhler und Bernhard Jorde: Gegen Schweinfurt behielt der ESC mit 6:4 die Oberhand. 

Eishockey

ESC: Zwei Shorthander in einer Minute

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Bayernligist Geretsried macht es beim 6:4-Heimsieg gegen Schweinfurt nach einem starken Mitteldrittel im Schlussabschnitt unnötig spannend. 

Geretsried – Das erste Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison hat das Geretsrieder Eishockeyteam am Sonntagabend perfekt gemacht. Allerdings sorgten die River Rats, die unter anderem während einer Unterzahlsituation gleich zwei Tore erzielten, beim 6:4 (1:1, 5:0, 0:3)-Sieg gegen den ERV Schweinfurt insbesondere in der Schlussphase für mehr Nervenkitzel als nötig. „Im ersten Abschnitt haben wir dem Gegner in der neutralen Zone zu viel Raum gelassen“, ließ Trainer Sebastian Wanner das Match Revue passieren. Im zweiten Drittel habe sein Team wie schon am Freitag konzentriert agiert und sei viel besser in Bewegung gewesen. „Am Ende haben wir den Faden verloren. Darüber werden wir im Training noch einmal sprechen müssen“, so der 42-Jährige, der von einem verdienten Sieg sprach. Sein Schweinfurter Kollege Steffen Reiser nannte die beiden Shorthander-Gegentore als Knackpunkt der Partie: „Im zweiten Durchgang haben wir teilweise unterirdisch gespielt und deshalb auch verdient verloren.“

Zu Beginn agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und verbuchten auch Chancen. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe Martin Köhler das 1:0 gelang. Kurz darauf gelang Domantas Cypas der 1:1-Ausgleich.

In den zweiten 20 Minuten trumpften die River Rats groß auf und erfreuten die 380 Zuschauer mit tollen Kombinationen und schönen Toren. Nach den Treffern von Florian Strobl (25.), Ondrej Horvath (27.) und Dominic Fuchs (33.) waren zwei Tore von Stephan Englbrecht und Josef Reiter in Unterzahl innerhalb von nur 61 Sekunden der Höhepunkt.

Im Schlussabschnitt stellten die Gäste auf zwei Blöcke um und machten auf einmal mächtig Druck. Beim ESC ging einiges durcheinander, so dass nach drei Gegentoren von Oleg Seibel (41.), Jan Kouba (45.) und Eugen Nold (53.) der Vorsprung auf 6:4 zusammengeschmolzen war. Doch in den letzten Minuten stabilisierten sich die Hausherren wieder, brachten die letztlich verdienten drei Punkte sicher nach Hause und demonstrierten zum wiederholten Mal ihre Heimstärke.

Geretsried - Schweinfurt 6:4 (1:1, 5:0, 0:3)

Tore: 1:0 (13:42) M. Köhler (May, Fuchs), 1:1 (15:50) Cypas (Murray), 2:1 (24:34) Strobl (Berger, Stava), 3:1 (26:35) Horvath (Stava, Berger 5-3), 4:1 (32:50) Fuchs (S. Rizzo 5-4), 5:1 (38:22) Englbrecht (Strobl, Horvath 4-5), 6:1 (39:23) Reiter (Fuchs, May 4-5), 6:2 (40:41) Seibel (Pfister), 6:3 (44:58) Kouba (Grüner), 6:4 (52:09) Nold (Cypas 5-4).

Schiedsrichter: Karl Alexander. – Strafminuten: ESC 10, ERV 10 + 20 (Kouba). – Zuschauer: 380.

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