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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln. 
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.
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Für viel Farbe sorgten die kostümierten Besucher des Faschingstreibens am Karl-Lederer-Platz. Mittendrin: Bürgermeister Michael Müller, verkleidet als Testbild, und die Geretsrieder Urzeln.

Gute Stimmung im Geretsrieder Zentrum

Fasching in Geretsried: Urzeln stürmen das Rathaus

Es hat Tradition: Zum Fasching stürmen die Geretsrieder Urzeln das Rathaus. Danach ging es zum bunten Faschingstreiben auf den Karl-Lederer-Platz.

Geretsried– Für einen Moment sah es so aus, als würde Bürgermeister Michael Müller die Kinnlade herunterklappen. 56 lärmende Urzeln standen am Faschingsdienstag vor der Rathaustür. Traditionsgemäß baten die verkleideten Siebenbürger Sachsen um Einlass. Ihr Ziel: böse Geister zu vertreiben und den Bürgermeister zum Faschingstreiben auf den Karl-Lederer-Platz hinauszubegleiten. Tatsächlich aber hatte sich Müller gar nicht erschrocken. Es hatte sich lediglich sein aufgeklebter Bart gelöst – zur Gaudi der Gäste. Mit den Worten „Fasching ohne Urzeln wäre kein Fasching“ hieß Müller seine Gäste willkommen. Er sei froh, dass es diese Tradition gebe, erklärte der 50-Jährige.

Ein wenig verschreckt war Müller dann doch, als sich Vanessa Maurus und Maria Wagner in der Mitte des kleinen Sitzungssaals positionierten. Die 23- und die 16-Jährige präsentierten ein Kunststück, mit dem sie die Zunft der Fassbinder symbolisierten: Die Frauen wirbelten zwei große Ringe zum Takt der Musik durch die Luft. In ihrem Innern waren jeweils drei kleine Weingläser gestapelt. „Ich muss nicht immer in der ersten Reihe stehen“, erklärte Müller und brachte sich in Sicherheit. Seine Sorge war unbegründet: Alle sechs Gläser hielten dem Takt der Wolfratshauser Stadtkapelle stand.

Unter Kuhglockengeläut strömten die Urzeln anschließend auf den Karl-Lederer-Platz. Der Lärm erregte Aufsehen – innerhalb weniger Minuten füllte sich die Fläche mit Neugierigen. Die Königsdorfer Familie Ring beispielsweise hatte heuer zugunsten von Geretsried auf den heimischen Fasching verzichtet. „Hat sich gelohnt“, meinte Papa Florian zufrieden. Sein fünfjähriger Sohn Lukas beobachtete derweil gebannt die Urzeln.

Nach Ende eines Tanzes verabschiedete sich Zunftmeister Peter Wagner: „Einige Stationen warten noch auf uns.“ Der 47-Jährige besucht mit der Urzelgruppe jedes Jahr sieben Gaststätten, Altenheime, das Rote Kreuz und andere Institutionen. Deshalb übernahm Rathauschef Müller die Moderation – passenderweise im Kostüm eines Testbilds. „So wurde es früher im Fernsehen nach Programmschluss ausgestrahlt“, erklärte der Bürgermeister. Damals diente es dem Einstellen der Schärfe des Fernsehers. „Ein bisschen Sehschärfe kann aber auch im Fasching nie schaden“, witzelte der Bürgermeister in die Runde.  nap

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