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Zu erkennen an den grünen T-Shirts: Auch heuer ist das Geretsrieder Gymnasium beim Firmenlauf stark vertreten.

10. Oberland-Firmenlauf

Fast ein Drittel der Gymnasiasten geht an den Start

Geretsried - Zum zehnten Mal findet am Mittwoch, 8. Juni, der Oberland-Firmenlauf statt. Von Anfang an mit dabei: das Gymnasium Geretsried.

Der Pokal für die „ausdauerndste Schule“ ist dem Geretsrieder Gymnasium meist gewiss. Ein Exemplar vom vergangenen Jahr schmückt die Vitrine mit Informationen über den Oberland-Firmenlauf. Heuer hat Sportlehrer Ralph Bader 336 Mädchen und Buben aller Klassen für die Veranstaltung angemeldet. Das ist knapp ein Drittel der 1100 Schüler.

„Wir machen auch immer kräftig Werbung im Vorfeld, vor allem in der Unterstufe“, sagt Bader. Die Älteren würden die Jüngeren mit ihren Erfolgsberichten zur Teilnahme motivieren. „Wer einmal dabei war, bleibt fast immer dabei“, so der Sportlehrer. Die Klasse, die die meisten Läufer stelle, bekomme als zusätzlichen Anreiz ein kleines Geschenk. Im vergangenen Jahr sei das ein Gutschein für das Eiscafé L’Arena gewesen.

Als das Gymnasium 2008 zum ersten Mal mitlief, waren nur 87 Schüler am Start. Von Jahr zu Jahr steigerte sich die Anzahl. Zu erkennen ist das Team aus Schülern und einigen Lehrern an den grünen T-Shirts. Es hat sich eingebürgert, dass die Realschule – ein starker Konkurrent um den Preis „ausdauerndste Schule“ – Gelb trägt und das Gymnasium Grün.

Die Auszeichnung „kompakteste Schule“, also Anzahl der Teilnehmer im Vergleich zur Gesamtzahl der Schüler, heimst regelmäßig die Königsdorfer Mittelschule ein. Doch um Preise und Pokale geht es den wenigsten von ihnen. „Wir genießen einfach das Laufen in der Masse, mit den vielen Zuschauern am Straßenrand und der tollen Stimmung“, sagt Ralph Bader, der selbst jedes Mal mit von der Partie ist. Natürlich gibt es auch ehrgeizige Athleten, sowohl unter den Schülern als auch bei den Lehrern. Baders junger Kollege Florian Thurner etwa peilt eine Platzierung unter den ersten Zehn an. „Das schafft der auch“, glaubt Bader.

Alle Sportlehrer trainieren mit den Schülern im Unterricht für den Firmenlauf Technik und Ausdauer. Die Kinder und Jugendlichen sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie viel ein Kilometer ist, wie viel drei und fünf sind, damit sie sich ihre Kräfte auf der 5,3 Kilometer langen Strecke richtig einteilen. Fast immer schickt das Gymnasium zwei, drei Cracks ins Rennen, die unter den ersten 20 landen. Und der Organisator selbst? „Ach, ich geh’ ja schon auf die 50 zu. Mit einer Zeit unter 25 Minuten wäre ich zufrieden“, meint Ralph Bader bescheiden.

Tanja Lühr

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