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Mehr Zulauf wünscht sich Festwirt Jochen Mörz in diesem Jahr für das Sommerfest.

Geretsrieder Sommerfest

Festwirt Mörz macht's noch einmal

Geretsried - Die Stadt bleibt ihrem Festwirt treu: Jochen Mörz aus Amberg wird auch in diesem Jahr das Sommerfest ausrichten – allerdings zu einem anderen Termin.

Bürgermeister Michael Müller bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass sich die Stadt wieder für den Festzeltbetrieb Mörz entschieden hat. „Dieses Jahr kommt der Wirt noch einmal“, sagt der Rathauschef. 2017 soll das Sommerfest neu ausgeschrieben werden.

Im vergangenen Jahr hatten Jochen Mörz und seine Tochter Nadine nach dem Fest eine durchwachsene Bilanz gezogen. Sie klagten über zu wenig Umsatz, vor allem die Jugend war ausgeblieben. Die Schausteller vermissten Werbemaßnahmen seitens der Stadt. Vize-Bürgermeister Hans Hopfner fand, dass die Betreiber „nicht ganz so viel Herzblut in das Fest“ gesteckt hatten (wir berichteten).

Das Fest soll attraktiver werden

All diese Punkte wurden in einem Gespräch, an dem auch Bürgermeister Müller teilnahm, aufgegriffen. Das Resümee: Das Fest soll attraktiver werden. „Wir werden mit zwei neuen Fahrgeschäften nach Geretsried kommen“, kündigt Mörz an. Das „Phönix“ sei ein wildes Fahrgeschäft mit zwei Armen und Überschlag. Das andere sei ein überdachtes Fahrgeschäft mit Berg- und Talfahrt. „Das geht auch gut bei schlechtem Wetter“, meint der 58-Jährige. Zudem wird das Fest laut Rathauschef Müller um eine Woche vorverlegt, „um nicht in die Ferien zu fallen“. Das sei eine Bitte des Wirts gewesen, weil das zweite Wochenende schwächer besucht gewesen sei als das erste. Demnach finden Festzug und Bieranstich am 22. Juli statt. Am 31. Juli geht das Fest zu Ende.

Wer ist zuständig für die Werbung?

Was den Punkt Werbung anbelangt, hat der Bürgermeister eine klare Meinung: „Laut Vertrag liegt die Zuständigkeit beim Wirt.“ Das habe man der Familie in dem Gespräch mit auf den Weg gegeben. Festwirt Mörz bestätigt, dass er unter anderem Werbeanzeigen bezahle und Plakate drucken lassen würde. „Aber das Plakatieren übernimmt die Stadt.“ Im vergangenen Jahr habe zeitgleich ein Zirkus in der Kommune gastiert und plakatiert. Das sei ein wenig unglücklich gewesen.

Mörz hegt die Hoffnung, dass das Sommerfest durch die Vorverlegung mehr Zulauf haben wird. „So können wir Konkurrenzveranstaltungen umgehen.“ Außerdem sei es ihm durch den neuen Termin möglich, von Anfang an persönlich in Geretsried dabei zu sein. „Jetzt wollen wir hoffen, dass auch die Geretsrieder fleißig auf ihr Volksfest gehen.“

Doris Schmid

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