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Bereit für die Aufstiegsspiele gegen Leipzig: Allan Tai (li.) und Samu Gnalian vom TuS.

Badminton

Fighten, bis die Federn vom Ball fliegen

Der TuS Geretsried bestreitet am Wochenende gegen Leipzig zwei Aufstiegsduelle zur 2. Bundesliga Süd. für das Heimspiel am Sonntag um 11 Uhr hofft das Team auf die Unterstützung der Fans.

Geretsried Erinnern wird sich im Nachhinein jeder. Nicht, wo er war, sondern wie es war, nämlich intensiv. So soll es sein bei den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Süd, die das Geretsrieder Badmintonteam am Wochenende bestreitet. Am Samstag, 28. April, tritt der TuS beim DHfK Leipzig an, 24 Stunden später erfolgt der Sporthalle an der Adalbert-Stifter-Straße in Geretsried das Rückspiel (11 Uhr).

Natürlich hofft der Meister der Regionalliga Süd auf eine große Kulisse, um die nötige Top-Leistung abzurufen. „Es haben schon so viele Fans ihr Kommen zu gesagt – das wird ein riesiges Fest mit spitzen Badmintonsport“, sagt Hallenchef Sascha Gnalian voller Vorfreude. Der TuS tritt natürlich in Bestbesetzung an, aber auch die Spitzenleute wie Allan Tai und Ann-Kathrin Spöri können es nicht allein schaffen. „Dieser Einzelsport erzeugt im Teamkampf eine Dynamik. Die Mannschaft wird mit einer geschlossenen Leistung über sich hinauswachsen und gewinnen“, glaubt der ehemalige Abteilungsleiter Sebastian Düster, der samt Familie die Mannschaft nach Leipzig begleiten wird.

Die Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt laufen seit geraumer Zeit. Ann-Kathrin Spöri beispielsweise hat einige internationale Turniere verschoben. Am Wochenende zeigte die 17-Jährige, dass sie sehr gut in Form ist und wurde Deutsche Vizemeisterin in der Juniorenklasse bis U22. Im Doppel landete die Geretsriederin auf Platz drei. Auch Samu und Noah Gnalian zeigten sich auf den Deutschen Juniorenmeisterschaft gut vorbereitet, selbst wenn ihnen kein Podestplatz vergönnt war. Aber auch der beste Nachwuchsspieler der Leipziger, Pit Hofmann, beeindruckte bei dem Turnier.

„Klare Siege sind bei solch aufregenden Aufeinandertreffen recht selten“, sagt TuS-Trainer Udo Lehmann. „Wir hoffen in Leipzig auf ein Unentschieden oder einen knappen Sieg. Selbst bei einer nicht allzu hohen Niederlage haben wir zu Hause unsere Chance.“ Der DHfK hat ihre Regionalligastaffel punktverlustfrei mit 28:0 Punkten gewonnen. „Doch wir sind favorisiert. Unsere Regionalliga gilt als die Stärkere, und wir mussten uns richtig durchbeißen, um bei den Aufstiegsspielen sein zu können“, erklärt Lehmann.

Auch Geretsrieds Kapitän Basti Keller ist schon heiß auf das Aufstiegsduell: „Wir werden erinnerungswürdiges Badminton bieten und fighten, bis die Federn vom Ball fliegen.“  ue

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