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Harte Arbeit: Dominic Fuchs (li., zwei Tore) und Moritz Lauer (re., ein Treffer) beschäftigen die Pegnitzer Verteidigung (Mitte, Patrik Franz).

Den Fluch abgeschüttelt

ESC Geretsried besiegt erstmals Angstgegner Pegnitz

Eishockey - ESC besiegt erstmals Angstgegner Pegnitz mit 6:2– Nun auf Platz zwei der Bayernliga-Abstiegsrunde.

Endlich! Im zehnten Anlauf haben die Geretsrieder River Rats ihren Angstgegner EV Pegnitz besiegt. Das Team von Florian Funk schlug die Oberfranken gestern Abend bei Dauerregen im Heinz-Schneider-Eisstadion 6:2 (1:1, 3:1, 2:0) und tat damit wieder einen kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Ausschlaggebend waren zwei Dinge: weniger Strafzeiten und ein effizientes Überzahlspiel. Vier ihrer sechs Treffer markierten die Rats im Powerplay.

„Auf diesem Eis war es wichtig, die Scheibe vors Tor zu bringen und auf die Nachschüsse zu lauern“, sagte Coach Funk und spielte auf die widrigen Witterungsbedingungen an. Tatsächlich gelang dies den Hausherren nach zunächst verteiltem Spiel und dem 1:1-Zwischenstand zur ersten Pause perfekt. Mit Wucht berannte Geretsried nach Wiederbeginn den Pegnitzer Kasten, nötigte die Gäste dadurch zu einigen Strafzeiten: 5:3-Überzahl – und Moritz Lauer markiert das 2:1 (23.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis erhöht der ESC 44 Sekunden später durch Markus Ritschel auf 3:1. Und weil’s so schön war, legt Dominic Fuchs weitere 24 Sekunden später das 4:1 nach. Die Oberfranken waren geschockt. Coach Florian Müller beantragte erst einmal eine Auszeit, um seine Jungs zu sortieren. Das klappte. In der Folgezeit machte Pegnitz Druck und wurde kurz vor der zweiten Pause mit dem zweiten Treffer belohnt.

Musste man um die Rats nun bangen? Kurzzeitig sah es danach aus. In der 45. Minute traf Pegnitz die Latte des Geretsrieder Kastens. Im Gegenzug sorgte Fuchs mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. „In dieser Situation hatten wir schon etwas Glück“, räumte Florian Funk später ein. Das 6:2 – wiederum bei 5:3-Überzahl – war dann eine schöne Zugabe – auch für Ondrej Horvath. Geretsrieds Topscorer war zuvor an keinem Treffer beteiligt gewesen, ungewöhnlich für ihn. Mit einem satten Hammer in die Maschen fand der Tscheche auch sein persönliches Happy End. peb

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