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Bühne im PC-Look: Die Geretsrieder Gymnasiasten der Q 12 begeisterten ihr Publikum am Kulturabend mit einer bunten Show.

Gymnasium Geretsried

Fulminanter Beginn, bluesiges Finale

Geretsried - Beim Kulturabend am Gymnasium unterhalten die Q12-Schüler ihr Publikum bestens.

Der Abend begann fulminant: Schon der erste Show-Act am Kulturabend des Gymnasiums Geretsried riss die Zuschauer von ihren Sitzen. Niklas Lühr und Sebastian Egger, beide Schüler des Abschlussjahrgangs Q 12, zeigten artistischen Breakdance zu live gespieltem Electro Swing. Dazu führte Moderator Freddy Zeller locker durchs Programm. Er mimte einen Schüler, dessen Internetrecherche von unterhaltsamen YouTube-Videos, Netflix-Serien und Facebook-Postings unterbrochen wird. Unterstützt wurde der bestens aufgelegte Moderator vom „Helferklammer Karl“, einem besserwisserischen Computerprogramm, und der Sprachsteuerung „Sandri“, die sich – anders als das Vorbild Siri der Firma mit dem Apfel – auch bestens im Gossenjargon unterhalten kann.

Es fiel sofort ins Auge, dass sich die Jugendlichen größte Mühe bei der Gestaltung des Bühnenbildes gegeben hatten. Die Hauptbühne ähnelte dem Desktophintergrund eines Computers, die Moderation spielte sich auf der kleineren Nebenplattform ab. Aus dieser Atmosphäre heraus entwickelte sich in der vollbesetzten Schulaula ein buntes Programm. Tanzeinlagen, Live-Musik und Comedy ernteten Applaus. Natürlich sorgte auch das fast schon traditionelle Lehrertheater, in dem Schüler in die Rolle ihrer Pauker schlüpfen, für Lacher. Direktor Herrmann Deger war einige Momente zuvor selbst Teil des Geschehens geworden: Von zwei Schülerinnen in aufreizender Polizeiuniform auf die Bühne entführt und mit Handschellen gefesselt, beobachtete er in vorderster Reihe, wie sechs Schülerinnen zu „Hey Mr. Policeman“ tanzten. Der Kammerchor der Jahrgangsstufe markierte mit einer Version von „Rama Lama Ding Dong“ den unterhaltsamen musikalischen Schlusspunkt der ersten Hälfte des Abends.

Nach der Pause sorgten vor allem selbstironische Inszenierungen für ausgelassene Stimmung im Publikum. Die „Fitnessboyzz“ des Gymnasiums tanzten – unter dem Kreischen einiger (schätzungsweise) weiblicher Zuschauer – oberkörperfrei über die Schulbühne, bevor die Mädchen der Jahrgangsstufe zu verschiedenen Musikstücken übers Parkett wirbelten.

Für den würdigen Abschluss der Show hatten die Schüler den Hollywood-Klassiker „Blues Brothers“ adaptiert: Sophie Kolomyjczuk und Jakob Lukacin schmetterten die Hymne „Everybody Needs Somebody“, bevor sich unter dem tosenden Applaus des Publikums der Vorhang schloss.

Ein kurzes Video finden Sie auf den Facebook-Seiten des Isar-Loisachboten und Geretsrieder Merkur.

Dominik Stallein

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