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Die Stadt rollt den Teppich aus: Eine Schicht Geotextil soll dem neuen Kunstrasenplatz auf dem Gelände der Fußball-Freunde Geretsried Stabilität geben. Voraussichtlich in drei Wochen ist der Platz bespielbar. 

Fußball-Freunde Geretsried

Mitte Juli ist der Kunstrasen fertig

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Geretsried – Lange mussten die Fußball-Freunde Geretsried (FFG) darauf warten. Aber jetzt ist es soweit: Seit zwei Wochen laufen auf dem FFG-Gelände am Robert-Schumann-Weg die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz.

Er soll auch anderen Vereinen zur Verfügung stehen. „Voraussichtlich Mitte Juli ist der Platz bespielbar“, erklärt Jan Klinger vom Bauamt auf Nachfrage.

Der Oberboden auf dem früheren kleinen Rasenplatz ist bereits abgetragen. Derzeit wird auf der Fläche so genanntes Geotextil verlegt. „Es nimmt die Spannung auf und soll verhindern, dass sich Risse bilden und es dadurch zu Setzungen kommt“, erläutert Klinger. Danach wird der Kunstrasen ausgerollt. „Spätestens in drei Wochen müsste alles fertig sein.“

Der Untergrund ist nicht ganz unproblematisch. Dass FFG-Gelände liegt auf einer verfüllten Bauschuttdeponie. Ein Ingenieurbüro hatte deshalb vorgeschlagen, so genannte Rüttelstopfsäulen einzubringen. Zudem hätten 2000 Kubikmeter Boden abgetragen und entsorgt werden müssen. Die Kosten stiegen dadurch auf mehr als eine Million Euro, weshalb Bürgermeister Michael Müller die Reißleine zog. Das Vorhaben wurde kurzzeitig aus dem Haushalt 2016 gestrichen.

Der Rathauschef ließ das Bauamt eine alternative Planung erstellen. Darin wurde auf eine Bodenverbesserung verzichtet. Stattdessen wird der Kunstrasenplatz nun leicht erhöht auf dem bestehenden Untergrund gebaut. Durch diese und andere Sparmaßnahmen reduzieren sich die Kosten von einer Million auf knapp 410.000 Euro.

Laut Klinger bleibt ein Restrisiko, dass es zu Setzungen kommt. Er schätzt dieses aber gering ein, nachdem es auch in den vergangenen 15 Jahren keine Probleme gab. Auch deshalb wäre es völlig unverhältnismäßig gewesen, 500.000 Euro für eine Bodenverbesserung auszugeben. „Für das Geld können wir in den nächsten Jahren viele Reparaturen machen.“ 

sas

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