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Höhepunkt der Garten-Soiree: Die beiden Auftritte des Tölzer Akrobaten und Jonglage-Künstlers Solomon Solgit begeisterten das Publikum im Ratsstubensaal.

Garten-Soiree – einfach anders

Garten-Soiree: Müller verzichtete auf Rede

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Geretsried – Er hatte sich zwar vorbereitet, aber ließ das Manuskript stecken: Bei der Garten-Soiree verzichtete der Bürgermeister auf eine Rede. Seine Amtskollegen kommentierten das.

Nein, vorbereitet hatte sich Bürgermeister Michael Müller schon. Das zwölfseitige Manuskript seiner Rede steckte zusammengefaltet in seiner Hosentasche. Trotzdem verzichtete der Geretsrieder Rathauschef am Donnerstagabend darauf, bei der Garten-Soiree eine Rede zu halten.

Defilee am Eingang: Bürgermeister Michael Müller (li.) begrüßte die Gäste – darunter seinen Eurasburger Amtskollegen Moritz Sappl.

Eigentlich sollte die Garten-Soiree mit Rahmenprogramm wie im vergangenen Jahr zum Teil wieder draußen stattfinden. Aber das Wetter spielte nicht mit. Deshalb tummelten sich die rund 300 Gäste – Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Kulturpreisträger, Pfarrer, Schul-, Kindergarten- und Seniorenheimleiter sowie Vereinsvorsitzende – im Ratsstubensaal. Nach einem Grußwort von Florian Zwipf-Zaharia, dem Veranstalter des diesjährigen Kulturherbsts, trat Müller ans Rednerpult und verkündete: „Ich verzichte auf eine Rede.“ Ungewöhnlich für den Jahresempfang eines Bürgermeisters, aber den meisten Gästen machte das nichts aus. Sie genossen die Musik der Bigband des Gymnasiums, hörten dem Trio Zakk um Heinrich Zapf zu und staunten über Solomon Solgit. Der afrikanische Artist unterhielt das Publikum mit Jonglage und Seilakrobatik. Dazwischen ließen sich die Besucher kalte Getränke, Häppchen und Fingerfood schmecken.

Wolfratshausens Bürgermeister Klaus Heilinglechner fand es „absolut sympathisch“, dass Müller sein Skript in der Tasche stecken ließ. „Das tut dem Abend gut“, ergänzte sein Eurasburger Amtskollege Moritz Sappl. Und was hatte Müller zu diesem Schritt bewogen? „Ich bin einem spontanen Impuls gefolgt“, erklärte der Rathauschef auf Nachfrage. „Es ist doch viel schöner miteinander zu reden und besser, als wenn nur einer redet.“ Außerdem habe die Bigband extra noch ein Musikstück in petto gehabt.

nej

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