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Großes Aufgebot: Die Feuerwehr rückte zu einem Gasalarm auf dem Gelände der ehemaligen Firma Sieber an. 

Feuerwehreinsatz

Gasalarm auf dem Sieber-Gelände

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Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen mussten am Donnerstagnachmittag zur ehemaligen Firma Sieber anrücken. Bei Demontagearbeiten wurde eine Gasleitung angeschnitten.

Bei Demontagearbeiten in der ehemaligen Firma Sieber wurde am Donnaerstagnachmittag unabsichtlich eine Kühlmittelleitung angeschnitten – Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden gegen 13.05 Uhr alarmiert. „Es bestand aber keinerlei Gefährdung“, versichert Polizeihauptkommissar Emanuel Luferseder auf Nachfrage. Das ausströmende Kühlmittelgas R134a hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, erklärte Feuerwehr-Kommandant Erik Machowski. „Wir haben die Alarmstufe erhöht, um das Gebäude evakuieren und mehr Kräfte und Geräte anfordern zu können.“ Etwa zwölf Menschen hatten in der stillgelegten Firma gearbeitet. Die 23 Ehrenamtlichen der Feuerwehr forschten umgehend nach der Austrittsstelle und dichteten sie ab. „Das Kühlmittelgas ist nicht brennbar und nicht giftig – nur in sehr großen Mengen wirkt es erstickend“, so der Feuerwehr-Kommandant. Nach drei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz abschließen. Die Anlage wurde durch eine hinzugerufene Fachfirma abgeriegelt, sodass keine weiteren Stoffe austreten können. Die Polizei habe angeordnet alle Arbeiten stillzulegen bis alle Kältegase und Öle evakuiert sind, sagte Machowski. „Eigentlich hätte das gebäude für die Demontagearbeiten stromlos sein müssen.“

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