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Nur nicht aus dem Rahmen fallen: Gabriele Skarda, das Duo Mark’n’Si mon (li.) und (3. v. re.) sowie Ecco Meineke. 

Benefizkonzert von Ecco Meineke und dem Duo Mark’n’Simon zugunsten psychisch Kranker

Gut für die Seele

Ecco Meineke und das Duo Mark’n’Simon haben in der Kulturbühne Hinterhalt ein Benefizkonzert zugunsten psychisch Kranker gegeben. Vor dem amüsanten Teil des Abends forderten die Psychotherapeuten Ludwig Kirzinger und Dr. med. Thomas J. Henning den Abbau der Ausgrenzung psychisch Kranker und ihrer Familien.

Gelting „Spaß, Frohsinn und Esskultur leisten einen wesentlichen Beitrag zur seelischen Gesundheit“, erklärte Gabriele Skarda. Die Schäftlarnerin ist Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises für psychisch Kranke, der sich für einen offenen Umgang mit den Betroffenen einsetzt. Am internationalen Tag der seelischen Gesundheit veranstaltete der Verein einen Benefizabend mit dem Münchner Kabarettisten Ecco Meineke und dem Musik-Comedy-Duos Mark’n’Simon in der Kulturbühne Hinterhalt.

Vor dem amüsanten Teil des Abends forderten die Psychotherapeuten Ludwig Kirzinger und Dr. med. Thomas J. Henning den Abbau der Ausgrenzung psychisch Kranker und ihrer Familien. „Das sind oft sehr kreative Menschen, die nicht ausgegrenzt, sondern in das gesellschaftliche und kulturelle Leben integriert werden sollten“, forderte Henning. Danach präsentierte Ecco Meineke Auszüge aus seinem aktuellen Solo-Programm „Das Thema ist gegessen“ und schrammte dabei des Öfteren knapp an der Kalauergrenze vorbei. Die meisten Lacher erhielt er für skurril umgetextete Coverversionen. So wurde aus Billy Joels Hit „Uptown Girl“ die Aufforderung „Abtauen, Girl!“. Joe Cockers Ballade „You are so beautiful“ mutierte zu „Ich hab keinen Thermomix zuhaus“.

Diese Lieder bereiteten den Boden für den schwungvolleren Teil des Abends. Denn das walisisch-irische Duo Mark’n’Simon überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch mit irrwitzigen Wortspielen und Verkleidungen. Vor allem die Parodie auf die Rolling-Stones-Dinosaurier Keith Richards und Mick Jagger strapazierte die Lachmuskeln der rund 70 Besucher. Zu diesem Zweck wurde sogar das strenge Rauchverbot auf der Bühne ignoriert. Keith Richards ohne Fluppe – einfach unvorstellbar.

Zum Schluss nahmen Ecco Meineke und Willi Sommerwerk die Gitarre in die Hand und musizierten gemeinsam mit dem Duo Mark’n’Simon zwischen den Tischen im Zuschauerraum. Mit lautem Mitklatschen und Standing Ovations endete ein Abend, an dem das Stimmungsbarometer kontinuierlich stieg. Dazu beigetragen hat auch das von der Metzgerei Knöbl gestiftete Buffet sowie die während des Abends zubereitete Gustavo-Gusto-Pizza aus dem Hause Franco Fresco in Geretsried. 

Peter Herrmann

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