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Unverletzt blieb der Fahrer dieses Kleintransporters. An der Bergung des Fahrzeugs war auch die Freiwillige Feuerwehr Geretsried beteiligt.

Am frühen Sonntagmorgen auf der Jeschkenstraße

26-Jähriger kippt mit Transporter um und sucht das Weite - aus gutem Grund

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Geretsried – Ein Transporter lag am Sonntagmorgen umgekippt auf der Jesckenstraße. Der Fahrer war verschwunden. Das löste eine Suchaktion aus.

Geretsried – Ein folgenreicher Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen auf der Jeschkenstraße. Ein Fahrer kippte mit einem Kleintransporter um und suchte das Weite. Weil nicht auszuschließen war, das er sich schwer verletzt hatte, leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Gefunden hat sie am Ende noch etwas ganz Anderes.

Gegen 5.30 Uhr alarmierte eine Passantin über den Notruf die Polizei, dass an der Jeschkenstraße ein Kleintransporter verunglückt ist. Da von dem Fahrer weit und breit nichts zu sehen war, begann eine intensive Suche. Neben zwei Streifenbesatzungen war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der über der Unfallstelle kreiste. Nach der Spurenlage war der Transporter in Richtung Staatsstraße 2369 unterwegs und kam auf Höhe des Wertstoffhofes nach links von der Fahrbahn ab. Dort krachte er gegen einen Baum, der durch die Wucht des Aufpralls entwurzelt wurde. Der Transporter kippte durch den Aufprall auf die rechte Fahrzeugseite und blieb neben der Fahrbahn liegen.

Fahrer bleibt verwunderlicherweise unverletzt

Über das Kennzeichen konnte die Polizei den Besitzer und in der Folge auch den Unfallfahrer ausfindig machen. Der 26-jährige rumänische Staatsangehörige wurde schließlich wohlbehalten an seiner Wohnadresse in Dietramszell angetroffen. „Bei dem Unfall blieb er verwunderliche Weise unverletzt“, so die Polizei. Allerdings verliefen sowohl ein Atemalkohol- als auch ein Drogentest positiv. Der Mann wurde zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Unfallflucht verantworten.

Während der Ermittlungen deckte die Polizei noch zwei weitere Vergehen auf: Bei einem anderen Rumänen wurde ein Schlagring gefunden. Ein weiterer Rumäne war betrunken mit seinem Auto unterwegs. Er traf genau in dem Moment an der Wohnadresse in Dietramszell ein, als die Polizei den Unfallfahrer aufsuchte. Der gerichtsverwertbare Atemalkoholtest ergab einen Wert über der erlaubten 0,5-Promille-Grenze.

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