40 Jahre Geretsrieder Wochenmarkt
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Feiert heuer Jubiläum: Der Geretsrieder Wochenmarkt wird 40 Jahre alt. 

In Spitzenzeiten bestand er aus 15 Ständen

40 Jahre Geretsrieder Wochenmarkt

Ein besonderes Jubiläum steht heuer beim Geretsrieder Wochenmarkt an: Er wird 40 Jahre alt. Doch die Feier muss verschoben werden. 

Der Geretsrieder Wochenmarkt wird heuer 40 Jahre alt. Am 10. April 1980 fand er zum ersten Mal an einem Donnerstag auf dem Neuen Platz statt. Einige Jahre später wurde zusätzlich dienstags ein Grüner Markt auf dem Karl-Lederer-Platz eingerichtet. Der Markt auf dem Neuen Platz wurde mangels Kunden vor neun Jahren eingestellt.

Geretsried: Erster Wochenmarkt am 10. April 1980

Erhard Reeh kann als Gründer des Markts bezeichnet werden. Der Vater von Volker Reehbeantragte bereits 1975, dass er und der Tölzer Kasladen jeden Donnerstag von zwei mobilen Verkaufsständen aus auf dem Neuen Platz ihre Waren anbieten durften. 

1978 regten Reeh und der damalige Gewerbeverbands-Vorsitzende Josef Högl bei der Stadt Geretsried an, offiziell einen Wochenmarkt zu installieren. Der Stadtrat begrüßte die Idee und setzte sie 1980 um. Weitere Händler kamen hinzu, darunter Ivan Mahjen mit seinen donauschwäbischen Wurstspezialialitäten und Peter Tobisch mit Obst und Gemüse.

In den Spitzenzeiten hatten die Geretsrieder die Auswahl aus 15 Ständen. Es gab Südtiroler und türkische Spezialitäten, Brot und Backwaren, hausgemachte Pasta, Schwammerl und Honig.

In Spitzenzeiten 15 Stände

„Wir hatten damals sowohl auf dem Neuen Platz als auch später auf dem Karl-Lederer-Platz viele regionale Erzeuger wie zum Beispiel die Gärtnerei aus Schwaigwall“, erinnert sich Volker Reeh. Er war anfangs Marktsprecher, bis die Stadt die Organisation in die Hände der Deutschen Marktgilde legte und vor einiger Zeit wieder selbst übernahm.

„Eigentlich war geplant, das Jubiläum zu feiern. Wegen der Corona-Pandemie und der Baustelle an der Egerlandstraße haben wir uns entschieden, die Feier zu verschieben. Sie soll nächstes Jahr auf dem Karl-Lederer-Platz stattfinden“, sagt Reeh. Er hofft, dass der Markt dort wieder zu dem Magneten wird, der er früher einmal war. 

Jubiläumsfeier wird verschoben

Das täte auch der Neuen Mitte gut. Reeh weiß als langjähriger Wirtschaftsreferent des Stadtrats: „Es ist erwiesen, dass Wochenmärkte neben verkaufsoffenen Sonntagen am meisten zur Belebung einer Stadt beitragen.“

Der Geretsrieder Wochenmarkt ist beliebt wie nie. Sieben Händler bieten aktuell jeden Dienstag ihre frischen Waren an. Wir stellen sie in loser Folge vor. Darunter etwa Spargel-Händlerin Helga Wagner vom Spargelhof Thomas Wagner in Hohenwart bei Schrobenhausen, Adrian Weber und Gerhard Schattleitner vom Obst- und Gemüsestand „Fruttalino“ aus Augsburg, Volker Reeh von Fisch- und Feinkost Reeh und der Schmid-Bäck‘.

tal

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