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Die Polizei warnt ausdrücklich davor, am Telefon persönliche Daten herauszugeben.

Anrufer gibt sich als Mitarbeiter der Stadt aus

Polizei warnt vor Telefonbetrügern

Geretsried - Die Geretsrieder Polizei warnt vor Anrufern, die sich als Mitarbeiter der Stadt ausgeben und nach Daten des Gegenübers fragen. So geschehen am Dienstagmittag.

Eine 58-jährige Gartenbergerin erhielt einen Anruf von einem Mobilfunkanschluss. Der männliche Anrufer stellte sich als Rathausmitarbeiter vor und behauptete, eine Umfrage durchzuführen. Er forderte die Geretsriederin auf, persönliche Daten wie zum Beispiel ihr Geburtsdatum preiszugeben.

„Die Frau wurde stutzig und hakte nach, ob der Anrufer, der gutes Deutsch mit leichtem ausländischem Akzent sprach, wirklich von der Stadtverwaltung sei“, berichtet Hauptkommissar Peter Kaul. Der unbekannte Anrufer beendete daraufhin das Gespräch, und die 58-Jährige informierte die Polizei. Kaul: „Die Mobilfunknummer, die mit 0152 beginnt, ist im Kontext dieser Betrugsmasche schon in ganz Bayern aufgetaucht.“

Die Polizei warnt mit Nachdruck davor, am Telefon persönliche Daten zu verraten. Und: „Die Stadt Geretsried führt keine Umfragen per Telefon durch.“

cce

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