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Täglich 18 000 Fahrzeuge sind auf der Adalbert-Stifter-Straße unterwegs. Ab dem 22. August müssen sie für drei Wochen einen anderen Weg nehmen.

Wegen Sanierungsarbeiten

Adalbert-Stifter-Straße: Drei Wochen komplett gesperrt

Geretsried - Die Adalbert-Stifter-Straße wird endlich saniert. Das heißt aber auch: Drei Wochen ist die wichtige Nord-Süd-Achse komplett gesperrt.

Die Stadt Geretsried entschuldigt sich schon im Vorfeld. Drei Wochen lang kommt es an der Adalbert-Stifter-Straße zu erheblichen Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. Die Straße wird auf einer Länge von 1,1 Kilometern saniert und ist deshalb von Montag, 22. August, bis Montag, 12. September, komplett für den Verkehr gesperrt.

Die Strecke wird zwischen der Kreuzung mit der Jahnstraße beim Eiscafé L’Arena im Norden und der Einmündung der Jahnstraße beim Waldfriedhof im Süden abgefräst und neu asphaltiert, erklärt Jan Klinger vom Bauamt auf Nachfrage unserer Zeitung. Das entspricht einer Fläche von 9000 Quadratmetern. Zudem werden Setzungen in der Fahrbahn ausgebessert, in denen sich bei Regen immer wieder Pfützen bilden. Auch der Gehweg und die Bordsteine werden hergerichtet. „Es ist höchste Zeit“, sagt Klinger. Derzeit ist die Fahrbahn sehr uneben. Dadurch scheppern besonders Anhänger beim Drüberfahren sehr laut. Schon viele Anwohner hätten sich wegen der Lärmbelästigung im Rathaus beschwert.

Die Adalbert-Stifter-Straße ist die viel befahrene Nord-Süd-Achse der Stadt. Täglich sind 18 000 Fahrzeuge unterwegs. Klinger: „Im Schnitt fährt also fast jeder Geretsrieder jeden Tag einmal diese Strecke.“ Um die Sanierung zügig durchzuführen, sei die komplette Sperrung unumgänglich. Das müssen die Autofahrer und Anwohner aushalten. Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über die B 11 beziehungsweise die Jahnstraße umgeleitet. Auch die Busse fahren über diese Straße. Die Haltestelle Schulzentrum wird laut Bauamt in die Nähe des Hallenbads an der Jahnstraße verlegt.

Den Zeitpunkt der Sanierung hat die Stadt bewusst gewählt, sagt Klinger. In den Sommerferien sind viele Familien im Urlaub, der Verkehr ist deswegen geringer. Zudem seien keine Schüler unterwegs. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahrs am Dienstag, 13. September, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Eigentlich sollte die Fahrbahnerneuerung schon in den Pfingstferien erledigt werden, sagt Klinger. „Damals wurden aber Leitungen für ein privates Bauprojekt am Straßenrand der Adalbert-Stifter-Straße verlegt. Deswegen haben wir abgewartet.“

Die Arbeiten führt die Firma Wadle Bau aus Altheim bei Landshut durch. Sie war bei der Ausschreibung der günstigste Bieter. Die Kosten für das größte Straßenbauprojekt der Stadt in diesem Jahr belaufen sich auf 274 000 Euro. Die Anwohner müssen sich finanziell nicht beteiligen, weil die Maßnahme im Zuge des normalen Straßenunterhalts umgesetzt wird. Ursprünglich waren die Kosten auf 350 000 Euro geschätzt worden. Die Ausschreibung fiel aber sehr viel günstiger aus, weil der Ölpreis derzeit so niedrig ist. Das verringert die Kosten für den Asphalt.

dor

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