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Am Karl-Lederer-Platz entsteht eine Tiefgarage.

Zu Besuch im Untergrund

Tiefgarage am Karl-Lederer-Platz: „Es ist noch viel zu tun“

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Geretsried ist gefühlt eine einzige Baustelle. An vielen Ecken und Enden wird gebaggert und gemauert. In einer Serie blicken wir hinter die Bauzäune. Heute: mit dem Bauhelm durch die Tiefgarage am Karl-Lederer-Platz.

Geretsried – Eines fällt in der Tiefgarage unterhalb des Karl-Lederer-Platzes direkt auf: Sie ist etwas höher als andere. „Ein VW-Bus passt rein“, erklärt Hubert Rott, einer von vier Bauleitern des Projekts PulsG. Es sei Wunsch der Investoren gewesen, dass die Tiefgarage nicht zu knapp bemessen wird.

Parken könnten Autos in der Tiefgarage theoretisch schon. Praktisch gibt es jedoch noch viel zu tun. 

Bekanntlich baut die Unternehmensgruppe Krämmel in der „Neuen Mitte“ ein siebengeschossiges Gebäude, in dem Wohnungen und unter anderem ein Edeka-Supermarkt mit Bäckerei sowie eine Eisdiele unterkommen werden. Daneben errichtet die KLP Projekt UG ein weiteres Wohn- und Geschäftshaus. Für Bewohner des Hauses und Besucher der „Neuen Mitte“ entsteht unter der Erde eine öffentliche Tiefgarage.

133 Parkplätze schafft Krämmel in seinem Teil der Tiefgarage, 16 fallen Centrum 20 zu. Die Dimension der Parkfläche ist dementsprechend riesig. Um sie abzugehen, braucht es eine Zeit, Skateboardfahrer hätten ihren Spaß. Für den Laien sieht die Tiefgarage fast fertig aus, doch der Eindruck täuscht. „Es ist noch viel zu tun“, sagt Rott.

Lesen Sie auch: Großbaustelle am Karl-Lederer-Platz: Bald fällt das Baugerüst

Die Tiefgarage muss fertig sein, wenn der Edeka-Supermarkt im Erdgeschoss eröffnet. Einen Termin will die Pressestelle von Edeka Südbayern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen. Der Zeitplan für den Bau der Tiefgarage ist eng getaktet. „Es darf nichts dazwischen kommen“, sagt Rott.

Die Zu- und Abfahrtsrampe ist nahezu fertig, es fehlen noch die Feinarbeiten. Der untere Bereich wird mit einem Glasdach geschützt, damit sie nicht von Schnee blockiert wird. Die obere Einfahrt wird im Winter beheizt, damit sie nicht zufriert. Das Ticketsystem mit Schranke soll demnächst eingebaut werden.

In der Tiefgarage selbst fehlen die Markierungen der Parkplätze, ein paar Elektroinstallationen, die Lichtspots in der Decke und der Putz an den Wänden. Die Treppen zum Karl-Lederer-Platz stehen – allerdings noch ohne Natursteinplatten und Milchglas-Geländer. Auch der Aufzug ist montiert, aber noch außer Betrieb.

An die Tiefgarage angeschlossen werden soll der Teil, der in den nächsten Jahren unter der Egerlandstraße entsteht. Hier baut die Baugenossenschaft (BG) ein neues Wohn- und Geschäftshaus. Der sogenannte Verbinder ist seit Juli fertig, sagt BG-Geschäftsführer Wolfgang Selig. „Allerdings nur der Rohbau.“ Der Endausbau erfolge, wenn der Neubau an der Egerlandstraße 58 bis 74 fertiggestellt wird. Parkplatzsuchenden wird er so lange nicht zur Verfügung stehen.

Ebenfalls abgetrennt ist der Teil der Stellflächen, die für die Bewohner reserviert sind. Ihnen ist auch der Bereich unter der Tiefgarage vorbehalten. Im zweiten Untergeschoss sind ihre Kellerabteile, der Müllraum und der Technikraum untergebracht.

sw

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