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Andrang in der Turnhalle: An rund 70 Ständen konnten sich die Schüler über Berufsmöglichkeiten informieren.

Wie geht es nach der Schule weiter?

Ausbildungsmesse in der Turnhalle: Nachwuchskräfte sind gefragt

Um Real-und Mittelschülern bei der Berufswahl zu unterstützen, fand in Geretsried eine Ausbildungsmesse statt. Der Infotag  startete vor sieben Jahren mit zwölf Firmen - heuer beteiligten sich fast 70 Betriebe.

Geretsried – Wie soll es nach der Schule weitergehen? Eine Entscheidungshilfe bei dieser schwierigen Frage erhielten Schüler der siebten bis zehnten Klasse der Mittelschule sowie die Acht- und Neuntklässler der Realschule Geretsried bei einem Berufsinformationstag. Rund 70 Stände waren in der Turnhalle der Mittelschule aufgebaut. Die Schüler konnten sich über verschiedene Branche informieren – von der Elektroindustrie über die Gastronomie bis hin zur Zahnmedizin.

„Die Betriebe sollen die Möglichkeit bekommen, die Schüler zu erreichen“, sagte Peter Schneider, Hauptorganisator der Messe. Der Vorsitzende des Fördervereins RealPlus der Realschule initiiert den Berufsinfotag regelmäßig mit beiden Schulleitungen und Elternbeiräten. Vor acht Jahren war ihm die Idee gekommen, eine Plattform zu schaffen, die es den Jugendlichen ermöglicht, sich persönlich zu erkundigen, welche Optionen sie haben. „Außerdem bietet die Messe die Möglichkeit, bereits Kontakte für das Pflichtpraktikum im Frühjahr zu knüpfen.“

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Angefangen hat die Messe damals mit zwölf Firmen, heuer waren 67 vertreten. Einer der Aussteller war Kevin Todzi vom Autohaus Rinner in Bad Tölz. „Man muss immer die Augen nach guten Schülern offen halten “, sagte der Werkstattmeister. Die Messe sei eine gute Möglichkeit dazu. Bei ihm seien bereits zwei Schüler aus Geretsried in der Lehre.

Ein Stück weiter war Dr. Renald Trempetic, Zahnarzt und Oralchirurg aus Wolfratshausen, auf der aktiven Suche nach Schülern, die eine Ausbildung bei ihm anfangen möchten. Es gebe mehr Bedarf als Schüler, die momentan eine Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten machen wollen. „Ich hoffe, möglichst viele Schüler zu erreichen“, sagte Trempetic, der zum ersten Mal dabei war. Auch Berufsschulen stellten sich auf der Messe vor. „Es ist wichtig zu zeigen, was es für schulische Ausbildungen gibt“, erklärte Tatjana Leidgeschwendner von der Berufsfachschule für Diätassistenz, Ernährung und Versorgung. Dort können Schüler beispielsweise eine Ausbildung zum Assistenten für Ernährung und Versorgung machen.

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Für die 14-jährige Melisa aus der Realschule war die Messe hilfreich. „Wir konnten nachfragen, was genau wir machen würden in den Betrieben, und außerdem konnte ich auch schon Kontakte für ein Praktikum knüpfen“, berichtete sie. Genaue Einblicke in die Firmen zu bekommen, fand auch die 15-jährige Sophia interessant, die etwas in die soziale Richtung machen will. „Ich habe mich mit einem Vertreter der Altenpflege unterhalten, das geht schon in die Richtung, die ich auch mal einschlagen will“.  

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