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Von außen: Die Fassade der neuen Dreifachturnhalle orientiert sich an der Optik der Neubauten und renovierten Gebäudeteile des Gymnasiums.

Baustelle am Schulzentrum

Bei der neuen Turnhalle läuft alles rund

  • Doris Schmid
    vonDoris Schmid
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Die neue Dreifachhalle am Schulzentrum soll im September fertig sein. Ein Besuch auf der Baustelle.

Geretsried – Solche Baustellen sind René Beysel, Hauptamtsleiter am Landratsamt, die liebsten: Alles läuft rund, der Zeitplan kann eingehalten werden, und die Kosten liegen mit 10,5 Millionen Euro im Rahmen. Im September soll die neue Dreifachturnhalle am Schulzentrum eingeweiht werden. Über ein „Highlight“ freut sich Beysel dabei ganz besonders.

Vor etwas über einem Jahr fand zwischen Gymnasium und Asylbewerberunterkunft der Spatenstich für die neue Turnhalle statt (wir berichteten). Inzwischen steht dort ein imposantes Gebäude. Bereits in wenigen Monaten sollen dort Schüler und Vereine Sport treiben. „Ich kann es gar nicht glauben“, sagt Beysel beim Ortstermin. „Es gab bis jetzt wirklich keine Probleme auf der Baustelle.“

Von innen: Gerade wird der Boden eingebaut. Die großen Fenster sorgen für viel Licht in der neuen Sporthalle.

Die Zufahrt zur neuen Dreifachturnhalle erfolgt über die Jahnstraße. Dort, wo derzeit noch Container, Arbeitsmaterialien und Baufahrzeuge stehen, wird ein Parkplatz mit 85 Stellflächen entstehen. Auch an Radlständer werde gedacht, ergänzt Beysel. Der Haupteingang befindet sich auf der langen Gebäudeseite Richtung Westen. Eine lange Rampe mit Zwischenpodest ermöglicht einen barrierefreien Zugang.

In der Halle sind Handwerker mit dem Innenausbau beschäftigt. „Hier kommt das Behinderten-WC rein, daneben der Aufzug“, erklärt der Hauptamtsleiter. Auf der anderen Seite liegen die Umkleiden. Für Vereine, die bei Turnieren die Besucher mit Snacks und Getränken verköstigen, wird es künftig eine kleine Ausgabeküche mit Fenster geben. „Dann ist Schluss mit Wurstsemmeln auf Bierbänken“, meint Beysel mit einem Augenzwinkern.

Eine Etage tiefer wird gerade der Boden eingebaut. „Auf die Dämmung kommt eine Unterkonstruktion, dann folgen Fußbodenheizung und Sportboden.“ Die Halle lässt sich mit senkbaren Vorhängen in drei Bereiche teilen. „Die Vorhänge werden bis über die Tribüne fahren“, erklärt Beysel. Außerdem gebe es noch Türen, die man schließen kann. So ließen sich die Hallenteile auch akustisch voneinander trennen. Von der Decke, die von Holzbindern getragen wird, hängen bereits die Aufhängungen für Sportgeräte. „Und es wird eine Kletterwand geben“, kündigt Beysel an.

Insgesamt sei die neue Halle mit 47 Metern Länge und 29 Metern Breite wesentlich größer als die alte Dreifachturnhalle, sagt der Hauptamtsleiter. Die bringt es auf 43 auf 24,5 Meter. „Das liegt daran, dass sich die DIN-Vorschriften geändert haben.“

Ein besonderes „Highlight“ ist laut Beysel die Verbindung von der neuen zur alten Halle – ebenfalls barrierefrei. Über einen breiten Zwischengang können Schüler und Vereinssportler ganz einfach hin und her wechseln. „Man sieht gleich, dass die alte viel kleiner ist“, meint Beysel, während er seinen Blick durch die Bestandshalle schweifen lässt. Auch diese Halle steht wie so vieles am Schulzentrum auf der Sanierungsliste. In Gedanken ist der Hauptamtsleiter schon auf dieser Baustelle angekommen. „Sie wird zwei große Fensterfronten bekommen“, meint er. „Sie öffnen den Blick von der Tribüne bis auf den Sportplatz hinüber.“

nej

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