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Bühne frei: Ihr eigenes Musical präsentierten 33 Schüler der Franz-Marc-Schule in der Turnhalle. 

„Wir wollen zeigen, was wir können“

Franz-Marc-Schüler kreieren eigenes Musical

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33 Franz-Marc-Schüler haben das Publikum auf eine Zeitreise mitgenommen. Ein Jahr arbeiteten sie daran, ein eigenes Musical zu kreieren. Die Mühe hat sich gelohnt.

Geretsried – Ein ganzes Schuljahr haben sie geprobt, haben Dialoge, Musik, Choreografie und Kostüme selbst gestaltet. 33 Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Jahrgangsstufe der Franz-Marc-Schule führten jetzt in der vollbesetzten Turnhalle ihr 45-minütiges Musical „Die Zeitmaschine“ auf – ein spritziges, lebendiges und buntes Bühnenstück. Dazu gehörten Mut, Spielfreude und großer Fleiß.

„Gehen Sie mit auf eine tolle Reise durch Zeit und Raum“, begrüßte Schulleiter Martin Tiefenmoser die Zuschauer. „Wir wollen zeigen, was wir können.“ Einmal wöchentlich probten die Arbeitsgruppen „Tanz“ (Leitung Daniela Bodgan), „Theater“ (Martha Kugler) sowie „Band und Chor“ (Andreas Kugler, mit Tom Sesto am Klavier und Manuel Zuleger am Schlagzeug) im Rahmen der Wahlpflichtfächer. „Das war eine super Leistung, eine so große Show auf die Beine zu stellen“, honorierte Klassenlehrer und Sonderpädagoge Andreas Kugler. Alles am Bühnenstück sei handgemacht, von der Idee bis zur Umsetzung, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

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„Die Zeitmaschine“ ist inhaltlich an den gleichnamigen Film angelehnt. Auf einem Wissenschaftlertreffen begegnen sich die „doppelten“ Dr. Watsons (Theresia und Zina), der Glühbirnen-Erfinder Thomas Alva Edison (Justin) und Hauptdarstellerin Filby (Vanessa). Filby erklärt der Runde, dass sie eine Zeitmaschine erfunden hat. Doch keiner glaubt ihr. Als sie die Reise in die Vergangenheit antritt, begleiten sie die Brüder Watsons. Es geht zurück bis zur Erdentstehung – Akrobatinnen turnen das blaue Wasser, Tänzerinnen mit roten Tüchern tanzen das Feuer. Die drei Entdecker reisen durchs Zeitalter. Sie tanzen und singen mit den Steinzeitmenschen. Sie besuchen die alten Ägypter, kommen zurück in die Gegenwart und fahren mit ihrem silber-schillernden Roller in die Zukunft. Die Story ist eingebettet in Musik, Rhythmus, Darstellung und Dialoge. Als die Abenteurer zum Wissenschaftlertreffen ins Jahr 1879 zurückkehren, glaubt ihre Abenteuer niemand. Also machen sie sich erneut auf den Weg, um Beweise zu sammeln.

Dieses Schulprojekt war eine große Herausforderung, bestätigte Schulleiter Tiefenmoser. „Durch dieses Bühnenprojekt haben unsere Schülerinnen und Schüler viel Selbstvertrauen gewonnen, Stärke gezeigt und Mut bewiesen.“ web

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