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Endspurt: Die Kühlmaschinen im Eisstadion laufen, am 24. November soll das erste „echte“ Heimspiel der River Rats stattf inden.  

Bittere Pille für Fans

Neues Eisstadion: Kühlmaschinen laufen - doch es gibt schlechte Nachrichten

Die Heimspiel-Premiere im neuen Heinz-Schneider-Eisstadion steht bevor. Die Kühlmaschinen laufen. Doch die Partie muss vor deutlich kleinerer Zuschauerkulisse laufen.

Geretsried – Die Heimkehr der River Rats verzögert sich. Wie der Pressesprecher des ESC Geretsried, Kevin Olivo, mitteilt, sind die Kühlmaschinen im neu überdachten und umgebauten Heinz-Schneider--Eisstadion zwar schon in Betrieb. Für das nächste Spiel der Rats am Sonntag kommt dies allerdings zu spät – die Partie muss in Mittenwald ausgetragen werden. Erst eine Woche darauf, am Sonntag, 24. November, können die Geretsrieder wieder in ihrem Stadion spielen.

Der Verein erwartet beim ersten „echten“ Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn eine deutlich kleinere Zuschauerkulisse als gewohnt. „Da viele Bauabschnitte nicht rechtzeitig fertig werden, ist die Zuschauerkapazität vorläufig auf 200 Besucher beschränkt“, schreibt Olivo in einer Pressemitteilung. Vor allem für die Fans sei das „eine bittere Pille“. Solange der Bau noch nicht vollständig abgenommen ist, erlaubt das Landratsamt aber nach seinen Worten nicht mehr Zuschauer. Bislang ist nur die Südtribüne auf der Seite des Parkplatzes freigegeben. Das Stüberl, das VIP-Stüberl sowie die sanitären Anlagen werden nicht rechtzeitig zum Heimspiel fertig. „Uns ist bewusst, dass wir teils unpopuläre Entscheidungen treffen mussten“, räumt ESC-Chef Markus Janka ein, „aber anders ist dieser gewaltige organisatorische Aufwand nicht zu bewerkstelligen.“

Für die Heimspiele der Bayernliga-Mannschaft hat der Verein einen Verteilungsschlüssel festgelegt. 80 Tickets werden ab Montag vor jedem Heimspiel zu einem Preis von zehn Euro bei Bürobedarf Schröter oder telefonisch unter Ruf 0 81 71/ 67 91 verkauft. 100 Plätze sind für Dauerkarteninhaber reserviert, 20 für Fans der Gäste. Werden einige dieser 120 Tickets bis 30 Minuten vor dem Bully nicht abgeholt, gehen diese in den freien Verkauf. Der öffentliche Lauf und die Eisdisco müssen bis auf Weiteres ausfallen. „Noch ist nicht genau abzuschätzen, wie lange wir uns mit diesen Gegebenheiten arrangieren müssen, aber es wird jeden Tag hart gearbeitet, um das Stadion so schnell wie möglich fertig zu bekommen“, sagt der Chef des Stadionvereins, Enrico Lehwald.  dst

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