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174 Beschäftigte hat das Geretsrieder Rathaus inklusive Bauhof und Stadtwerke derzeit. Knapp zehn zusätzliche Stellen sollen heuer geschaffen werden. 

9,6 neue Stellen für 2020

Ein fester Springer fürs Rathaus: Geretsried verstärkt Personal

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Die Stadtverwaltung bekommt mehr Personal. Die Wirtschaftsförderung wird aufgestockt, auch in anderen Bereichen ist das Rathaus auf Mitarbeitersuche.

Geretsried – Die Personaldecke im Geretsrieder Rathaus soll in diesem Jahr verstärkt werden. 9,6 neue Stellen sind im Haushaltsplan vorgesehen. Auf Nachfrage unserer Zeitung erläutert Pressereferent Thomas Loibl, welche Abteilungen Unterstützung bekommen.

„Der vom Stadtrat beschlossene Haushaltsplan sieht, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Landratsamt, insgesamt 9,6 neue Stellen für 2020 vor“, berichtet der Verwaltungsmitarbeiter. Dabei handle es sich um eine zusätzliche Reinigungskraft für das Rathaus, einen Amtsboten, zwei Stellen am Bauhof sowie je eine Stelle für die Fachbereiche Bürgerservice, Archiv und Kultur, IT, städtischer Hochbau und Wirtschaftsförderung. Angedacht ist zudem eine Stelle als Personalreserve zum flexiblen Einsatz.

Auch für noch nicht wieder besetzte Stellen sucht das Rathaus Mitarbeiter. Die Geschäftsführende Beamtin im Rathaus, Ute Raach, erwähnte im November in ihrem Controllingbericht zehn offene Stellen. „Hier hat sich seit November natürlich einiges getan“, versichert der Pressesprecher. Einige Stellen seien noch in der Ausschreibungs-, andere schon in der Vorstellungs- und Besetzungsphase. „Auch wenn wir dem noch nicht vorgreifen können, sind wir zuversichtlich, bald alle diese Positionen besetzt zu haben“, so Loibl.

Verlassen hat das Rathaus Rechnungsprüferin Gabriele Klier. Sie trat 2019 ihren Ruhestand an. Auf die Frage, ob Kliers Stelle nachbesetzt wird, antwortet Loibl: „Derzeit wird vielerorts – auch in Geretsried – darüber diskutiert, wie sich die Aufgaben und Betätigungsfelder einer örtlichen Rechnungsprüfung im Zuge der Verwaltungsreform verändert haben beziehungsweise verändern sollten.“ Aus diesem Grund erarbeite man derzeit ein Konzept, um die örtliche Rechnungsprüfung neu zu strukturieren und so für die Zukunft zu wappnen.

Voraussichtlich bis Ende Mai ist Wirtschaftsförderin Rebecca Geisler in Mutterschutz. Während ihrer Abwesenheit vertritt Geschäftsleiterin Raach ihre Kollegin. Aber auch der Bürgermeister und andere Mitarbeiter im Rathaus kümmern sich laut Pressesprecher Loibl um diesen Bereich, der eine „zentrale Aufgabe“ in der Verwaltung sei.

Ein besonderer Fokus habe in den vergangenen Jahren auf der Ansiedlung „attraktiver Unternehmen“ im Gewerbegebiet Gelting-Ost gelegen. „Die Neugestaltung unseres Stadtzentrums war und ist derzeit natürlich auch ein Schwerpunkt des Bereichs Wirtschaftsförderung“, teilt der Pressereferent mit. „Die ansässigen Gewerbetreibenden müssen während der schwierigen Bauphasen intensiv betreut und unterstützt werden, beispielsweise in Form von Marketingmaßnahmen oder auch Aktionen.“ Derzeit ist die Wirtschaftsförderung mit zwei Stellen besetzt. „Wird der Haushaltsplan genehmigt, käme künftig eine weitere Person hinzu.“

sw/nej

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