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Kunst und alles fürs Osternest gab es am Wochenende beim Künstlermarkt rund ums Rathaus.

50 Stände

So war der Künstlermarkt rund ums Rathaus

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Der Künstlermarkt rund ums Rathaus und der verkaufsoffene Sonntag am Wochenende fanden Resonanz. Ein Besuch.

Geretsried – Auch wenn es frisch war am Wochenende: Der eine oder andere nutzte die Gelegenheit, eine Woche vor Ostern ein kleines Geschenk auf dem Künstlermarkt zu kaufen oder einfach nur durch die Stände rund ums Rathaus zu schlendern. Am besucherstärksten war der Sonntag, an dem auch die Geretsrieder Geschäfte geöffnet hatten.

Schnell fündig wurde Axel Hofmann (80) aus Wolfratshausen. „Ich habe ein Armband für meine siebenjährige Enkelin gekauft, das bekommt sie zu Ostern“, sagt er und zeigt ein kleines Organzasäckchen. Das Armband stammt von Marianne Gratza aus Geretsried. Die Lehrerin dreht in ihrer Freizeit Glasperlen. An ihrem Stand auf dem Künstlermarkt gibt sie eine Kostprobe. „Besonders Kinder schauen gerne zu“, sagt die 46-Jährige.

Franziska (4) hat ihr Ostergeschenk bereits vor den Feiertagen bekommen: Ein Täschchen in Form einer Katze. Sie ist mit ihrer Mutter Ilona Brunner (47) aus Kösching bei Ingolstadt zu Besuch bei Oma Renate Brecht (67). Auf dem Weg vom Isar-Kaufhaus zum Baumstriezel-Essen im Rathaus-Innenhof machen sie eine Pause beim Gorilla vor dem BGZ-Gebäude. „Es ist schön, wenn man am Sonntag ohne Hektik durch die Geschäfte kann“, findet Brunner. Und Brecht freut sich über die Blumen, die sie beim Einkauf als Frühlingsgruß geschenkt bekommen hat. „Die kommen in den Garten“, sagt die Geretsriederin.

Anders als der Name Künstlermarkt vermuten lässt, ist nicht nur Kunst in den Pavillons und Buden zwischen Ratsstuben-Parkplatz und Museum der Stadt Geretsried zu entdecken. Unter anderem gibt es auch getrocknete Früchte für Zweibeiner, getrocknetes Fleisch für Vierbeiner, Strickjacken und Körnerkissen. Schade findet das Karl Nassel aus Waldram, der seine grafischen Gemälde anbietet. „Das Ambiente passt nicht zu meinen Bildern“, sagt der 90-Jährige. Aber: Der Markt sei gut organisiert und die Standgebühr fair.

Geretsrieder Bunterkunstmarkt: „Schöner als das Tollwood“

Nassel entschloss sich seiner Budennachbarin Petra Wartini zuliebe, am Künstlermarkt teilzunehmen. Die Wolfratshauserin verziert seit zwei Jahren Dosen, Beistelltische und Dekogegenstände mit Kunstharz. „Das könnte man auch an die Wand hängen“, sagt Heike Schrötler (80) aus Gauting im Vorbeigehen, als Wartini eine runde Tischplatte ins Licht hält. Die Farbpigmente glitzern und erinnern an Marmor. „Kunstharz fasziniert mich total“, gesteht die Kunsthandwerkerin. Wartini verkauft ihre Werke zum ersten Mal auf einem Markt – und will dabeibleiben. „Ich hab’ viel gelernt und gute Gespräche geführt.“ Schrötler bewundert den Stand indessen weiter. Die Gautingerin wurde von ihrer Tochter auf die Veranstaltung in Geretsried aufmerksam gemacht. „Es ist interessant, ich hab’ schon viele Dinge gesehen, die ich nicht kannte.“

sw

Geretsrieder Künstlermarkt in Bildern

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