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Hoch die Schaufel: (v. li.) Matthias Raab (Firma Krämmel), Manfred Drescher und Bernhard Pfaab (beide vom Büro Drescher und Kubina Architekten), René Beysel (Landratsamt), Bürgermeister Michael Müller, Landrat Josef Niedermaier, Sabine Apprecht (Gymnasium), Christine Venus-Michel (Real schule), Schülersprecherin Leonie Burmeister, Karin Kirchmair (Elternbeirat Realschule) und Daniela Marthaler (Elternbeirat Gymnasium) vollzogen den ersten Spatenstich für die neue Dreifachturnhalle am Geretsrieder Schulzentrum. 

Bau soll 10,6 Millionen Euro kosten

„Ein Meilenstein für das Schulzentrum“: Spatenstich für Dreifachhalle

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Nach vielen Diskussionen hat der Bau der neuen Dreifachturnhalle am Geretsrieder Schulzentrum begonnen. Es soll im September 2020 fertig sein.

Geretsried – „Was lange währt, wird endlich gut“: Dieses Sprichwort tönte am Montag mehrfach über die neueste Baustelle am Schulzentrum. Anfang März haben zwischen Gymnasium und Asylbewerberunterkunft die Arbeiten für die Dreifachturnhalle begonnen. Nun kamen Politiker, Vertreter der Schulen und Projektbeteiligte zum ersten Spatenstich zusammen.

„2007 wurde der Bedarf für eine zusätzliche Sporthalle festgestellt“, erinnerte Sabine Apprecht vom Gymnasium Geretsried. Aufgrund der schwankenden Schülerzahlen war mal von einer Zweifach-, mal von einer Vierfachturnhalle die Rede. Als 2017 die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium beschlossen wurde, war der Weg für die Dreifachhalle frei.

Nach Jahren der Diskussion und Planung soll die neue Sportstätte im September 2020 fertig sein. „Ein Meilenstein für das Schulzentrum“, sagte Josef Niedermaier. Der Landrat zeigte sich zuversichtlich, was den Zeitplan betrifft. Auch sei der Landkreis bisher im Rahmen der Kostenberechnung geblieben. „50 Prozent der Ausschreibungen sind durch“, so Niedermaier. Eingeplant sind 10,6 Millionen Euro für den Bau der Dreifachhalle. Neben den drei Übungseinheiten, die durch Trennvorhänge abgeteilt werden können, sind auch ein Verkaufsraum, ein Aufzug und eine Tribüne mit 224 Sitzplätzen vorgesehen. „Damit wird auch eine Räumlichkeit für Veranstaltungen geschaffen“, so der Landrat.

Bürgermeister Michael Müller bedankte sich für das Engagement des Landkreises, der „deutlich mehr macht, als er müsste“. Die Tribüne sei auch ein Wunsch aus der Bevölkerung gewesen, und es sei gut, dass der Landkreis so viel investiere. „Der Schulstandort erfährt eine deutliche Aufwertung“, sagte der Rathauschef auch mit Blick auf die anderen Baustellen an der Adalbert-Stifter-Straße. Wie berichtet wird aktuell das Gymnasium saniert, und es entsteht das interkommunale Hallenbad.  sw

Unsere Serie „Die Abi-Macher“: Am Geretsrieder Gymnasium geht es auch ohne Latein

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