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Der Referatsleiter und das neue Führungsduo (v. li.): Tilman Gold vom Landesverband Bayern mit dem neuen Ortsbeauftragten Klaus Ciecior und dessen Stellvertreter Franz Stammler. 

Über 12 500 Stunden im Einsatz

Transparenz und ein starkes Team - Technisches Hilfswerk hat neues Führungsduo

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Nach zwölf Jahren bekommt die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerk einen neuen Ortsbeauftragten: Klaus Cieciors Ziele sind die Gewinnung von neuen Helfern und die Realisierung eines Hallenanbaus.

Geretsried – Jetzt ist es offiziell: Die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) Geretsried hat einen neuen Ortsbeauftragten. Auf Erich Schöftlmair folgt Klaus Ciecior. Dieser stellte sich in der Jahresversammlung am Samstag vor – und gab sich sehr bescheiden.

Pressesprecher Felix Steinberger ließ in den Vereinsräumen ein turbulentes Jahr Revue passieren. So leisteten die derzeit 45 aktiven Helfer über 12 500 Stunden. „Rund 3700 davon entfielen auf die Jugendarbeit“, rechnete Steinberger vor. In Erinnerung blieb ihm vor allem der Großbrand an der Sudetenstraße, zu dem das THW in der Neujahrsnacht 2018 zusammen mit den Feuerwehren aus Geretsried und Wolfratshausen ausrücken musste. Straßensperrungen und Ordnungsdienste beim Oberland-Firmenlauf und beim Stadtlauf verliefen dagegen unspektakulär. Steinberger verwies zudem auf wichtige Ausbildungsmaßnahmen und Lehrgänge, die ebenfalls viel Zeit beanspruchten. Dass diese vielfältigen Aufgaben meist reibungslos koordiniert werden konnten, war zweifellos auch ein Verdienst von Erich Schöftlmair.

Tilman Gold, Referatsleiter im THW-Landesverband Bayern, hielt deshalb eine Laudatio auf den scheidenden Ortsgruppenleiter: „Er nahm über zwölf Jahre lang eine herausragende Position ein und hat dabei auch sein Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft bewiesen“, lobte Gold. Gemeinsam mit Schöflmair legte auch sein Stellvertreter Michael Fella sein Amt nieder. Beide wurden im voll besetzten Saal mit lautem Applaus verabschiedet und erhielten für ihre Verdienste zudem das silberne THW-Ehrenzeichen.

Lesen Sie auch: Geretsrieds THW-Chef Erich Schöftlmaier blickt auf zwölf ereignisreiche Jahre zurück

Danach stellten sich der neue Ortsgruppenführer Klaus Ciecior und sein Stellvertreter Franz Stammler vor. „Ich will hier nicht der große Zampano sein“, gab sich der neue THW-Chef bescheiden. Der fast 40-jährige Familienvater setzt auf transparente Entscheidungen und ein starkes Team. Die Gewinnung von neuen Helfern und die Realisierung eines Hallenanbaus für die Fahrzeuge gab er als vorrangige Ziele an.

Bundestagsabgeordneter Andreas Wagner (Die Linke) und Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) hoben in ihren Ansprachen den Katastrophenschutz hervor. „Die Herausforderungen für das THW werden durch den Klimawandel sicher größer werden“, glaubt Wagner. Er verwies auf Waldbrände, Überschwemmungen und das jüngste Schneechaos im Januar. Niedermaier: „Immer, wenn es Schwierigkeiten im Landkreis gab, hat der Geretsrieder THW-Ortsverband seine Hilfe angeboten.“

ph

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