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Die Zentrumsentwicklung soll wissenschaftlich begleitet werden.

Stadtrat

Geretsried bewirbt sich mit Zentrumsentwicklung für Forschungsvorhaben

Geretsried wird zum Labor. Der Stadtrat möchte die Zentrumsentwicklung wissenschaftlich begleiten lassen und bewirbt sich beim Forschungsprojekt „BUOLUS“.

Geretsried – Der Stadtrat setzt auf die wissenschaftliche Begleitung der Zentrumsentwicklung. In der Sitzung am Dienstag beschloss das Gremium formal, sich für das Forschungsprojekt „BUOLUS“ zu bewerben. „Wir hoffen auf eine hohe Erfolgsaussicht“, sagte Bürgermeister Michael Müller.

Hinter der Abkürzung steckt ein sperriger Titel, es geht um die „bauphysikalische Gestaltung urbaner Oberflächen für nachhaltige Lebens- und Umweltqualität in Städten“. Konkret soll Geretsried dem Forschungsprojekt mit seiner Zentrumsstärkung als Reallabor dienen und das kommunale Management öffentlicher Freiflächen beleuchten.

Stelle soll ausgeschrieben werden

Die nötigen Bewerbungsunterlagen seien laut Müller bereits eingereicht worden. Diskutiert wurde darüber in einem Stadtrats-Workshop im Juni. Der Beschluss in öffentlicher Sitzung war demnach nötig, um die formalen Schritte einzuleiten und eine Stelle auszuschreiben. Mit der Teilnahme an dem Forschungsprojekt ist nämlich ein Projektmitarbeiter verbunden, dessen Gehalt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung voll gefördert wird. Das Projekt ist ab 2018 auf drei Jahre angelegt. Diskussion gab es dementsprechend nicht im Stadtrat.

„BUOLUS begleitet unsere Gestaltung der Innenstadt“, erklärte Müller. Von der wissenschaftlichen Unterstützung erhoffe er sich eine qualitative Steigerung des Prozesses. „Das bringt einen Erkenntnisgewinn für uns, für die Welt und alle, die es schon immer wissen wollten.“

Es gebe keine Pflicht, sich bei Entscheidungen an das Forschungsprojekt zu halten. „Aber natürlich kann der Erkenntnisgewinn Grundlage für andere Areale unserer Stadt sein“, so Müller. sw

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