Wird honoriert: Mit der Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich können teilnehmende Kommunen Pluspunkte sammeln.
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Wird honoriert: Mit der Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich können teilnehmende Kommunen Pluspunkte sammeln.

Für mehr Zufriedenheit

Geretsried bewirbt sich um das Label „StadtGrün naturnah“

  • Doris Schmid
    vonDoris Schmid
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Geretsried ist eine von bundesweit 16 Kommunen, die vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ für die Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“ ausgewählt wurde.

Geretsried – Das Bündnis zeichnet kommunales Engagement zur Förderung der biologischen Vielfalt aus. Der Startschuss für das einjährige Verfahren fiel am 1. Oktober.

„Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Gesundheit und Zufriedenheit von Menschen höher ist, wenn sie näher an Grünflächen leben“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Besonders Kinder könnten dort ihren Entdeckungsdrang ausleben, Pflanzen und Tiere beobachten. Naturnahe Gestaltungsformen würden jedoch häufig ein Umdenken in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft voraussetzen. Dieses Umdenken leite die Stadt mit der Teilnahme am Labeling-Verfahren nun ein.

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Die Marke „StadtGrün naturnah“ bietet den Teilnehmern Impulse und Unterstützung: Eine Vor-Ort-Beratung und der Austausch mit den weiteren Teilnehmenden helfe bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen. Info-Materialien sollen auch die Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Am Ende entscheiden bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt, ob Geretsried das Label in Bronze, Silber oder Gold erhält. Das Bündnis vergibt das Label für drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden. Entwickelt wurde das Label im Rahmen des Kooperationsprojektes „Stadtgrün – Artenreich und vielfältig“ des Bündnisses und der Deutschen Umwelthilfe sowie unter Mitwirkung der Städte Frankfurt am Main, Hannover, Wernigerode, Kirchhain und Neu-Anspach. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Neben Geretsried wurden für die Teilnahme ausgewählt: Arnsberg, Bad Dürrheim, Bielefeld, Blankenburg, Düsseldorf, Eckernförde, Freiburg, Germersheim, Göttingen, Kronberg, Mönchengladbach, Ravensburg, Stutensee, Wertheim und Wittenberg.  nej

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