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Zur Feier des Tages pflanzte Bürgermeister Michael Müller mit den Kindern ein Ahornbäumchen im Garten.

Die ersten 23 Zwergerl fühlen sich wohl

Champini eröffnet Bewegungs-Kita an der Jeschkenstraße

Geretsried – Champini hat die zweite Bewegungs-Kindertagesstätte an der Jeschkenstraße eröffnet. Jeden Monat kommen ein bis drei Neulinge dazu.

„Wer will fleißige Sportler sehen? Der muss zu Champini gehen“, singen die Kindergartenkinder. Am Samstag wurde die zweite Bewegungs-Kindertagesstätte (Kita) der Nürnberger Gesellschaft in Geretsried feierlich eröffnet. In Betrieb sind Kindergarten und Krippe an der Jeschkenstraße seit gut drei Monaten – nach einigen Verzögerungen wegen Zahlungsschwierigkeiten und Personalmangels (wir berichteten). An der Adalbert-Stifter-Straße gibt es bereits seit 2010 das TuS-Champini-Kinderhaus.

Nach einem stärkenden Frühstück, zubereitet von den Eltern, pflanzt Bürgermeister Michael Müller am Samstagvormittag mit den Mädchen und Buben ein Ahornbäumchen im Garten. Man merkt, dass der 46-Jährige selbst Vater ist. Er versteht es, Paul, Moritz, Margaretha, Laura und all die anderen zur Mitarbeit zu motivieren. Stolz greifen die Kleinen zu Schaufel und Gießkanne. Müller sorgt dafür, dass die Umstehenden das Engagement mit gebührendem Applaus würdigen.

23 Zwergerl sind momentan schon dabei

23 Zwergerl von elf Monaten bis fünf Jahre, verteilt auf zwei Krippen- und eine Kindergartengruppe, besuchen im Moment die Einrichtung mitten im Wohngebiet an der Jeschkenstraße 103. Insgesamt sollen einmal 50 Kindergartenkinder und 36 Krippenkinder dort einen Platz finden. „Es kommen jeden Monat ein bis drei Neue dazu“, erklärt Brigitte Friedlein, Regionalleiterin für Champini. Sie sollen sich langsam eingewöhnen dürfen. Auch weiteres Personal muss zu den bisher neun Mitarbeitern noch hinzukommen. Bei der Suche nach Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen tut sich die Nürnberger Gesellschaft wie die meisten Träger schwer.

Den ersten „Ameisen“, „Glühwürmchen“ und „Raupen“ in der Krippe sowie den „Tigern“ und „Löwen“ im Kindergarten steht also noch das ganze Haus mit Keller, erstem und zweitem Stock zur Verfügung. Auf Bürgermeister Müllers Frage, was ihm am besten gefalle, antwortet ein Knirps: „Die Turnhalle.“ Sie befindet sich im Untergeschoss, hat Fenster und ist wie alle Zimmer in freundlichen Pastellfarben gehalten. „Wir gehen jeden Tag in die Halle, beziehungsweise bei schönem Wetter in den Wald“, berichtet Einrichtungsleiterin Hülya Aktas. Der Garten ist zwar nicht besonders groß, Sandkasten und Vogelnest-Schaukel sind jedoch sehr beliebt. Auch in den Fluren gibt es allerhand zu entdecken: Ein auf den Boden gemaltes Labyrinth und in die Wände eingearbeitete Geschicklichkeitsspiele laden die Kinder zur selbständigen Beschäftigung ein.

Nicht nur die Motorik und Feinmotorik, auch die Kreativität soll in dem neuen Kinderhaus gefördert werden. Im Werkraum hängen (noch) blitzsaubere, grüne Schürzchen an einer Garderobe. Draußen wird viel mit Naturmaterialien gespielt. Champini bietet ein vollwertiges Mittagessen und natürliche Snacks für zwischendurch an. „Gesundheit und ausgewogene Qualität der Nahrungsmittel bestimmen unser Leitbild“, heißt es im Informationsflyer.

Öffnungszeiten und Preise

Die Kita ist von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr (später bei Bedarf bis 17 Uhr) geöffnet. Die Preise liegen zwischen 190 Euro für 25 Wochenstunden und 240 Euro für 50 Wochenstunden im Kindergarten sowie bei 310 bis 395 Euro in der Krippe, jeweils ohne Essen.

von Tanja Lühr

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