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Wird zum Parkplatz umgebaut: Die Wiese vor der Petruskirche. 

Stadt pachtet Fläche

Petruskirche: Darum wird der Vorplatz zum Parkplatz

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Die Evangelische Gemeinde in Geretsried verpachtet ihre Wiese vor der Petruskirche für drei Jahre an die Stadt. Aus dem Areal werden Parkplätze. 

Geretsried – Die Neugestaltung der Geretsrieder Innenstadt ist für alle Beteiligten ein Kraftakt. Kaum ist die Baustelle am Karl-Lederer-Platz abgeschlossen, geht es an der Egerlandstraße weiter. Wie berichtet wollen sowohl die Baugenossenschaft als auch die Sparkasse ihre alten Häuser abbrechen und neu bauen. Unter der Straße entsteht eine Tiefgarage. Damit fallen in den nächsten drei Jahren in diesem Bereich wichtige Parkplätze weg.

Bei der Lösung des Problems hilft nun die evangelische Kirchengemeinde. „Der Kirchenvorstand hat einstimmig beschlossen, die Wiese vor der Petruskirche für einen Zeitraum von drei Jahren ab Herbst an die Stadt Geretsried zu verpachten“, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Gemeindeblatts „Unterwegs“. Aus der Grünfläche soll ein Parkplatz werden.

Anfang dieses Jahres war die Stadt Geretsried mit der Bitte an die Kirchengemeinde herangetreten, zu erwägen, ob eine Nutzung der Wiese als Parkplatz möglich wäre. Der Kirchenvorstand hat nach eigenen Worten „lange darüber beraten“, sich am Ende aber dafür entschieden – wegen der guten Rahmenbedingungen und verschiedener Zugeständnisse der Stadt, wie es heißt. So ist die Verpachtung auf drei Jahre begrenzt. Die Fläche soll nicht versiegelt, sondern zum Beispiel mit Rasengittersteinen befestigt werden. „Es werden keine Bäume gefällt, und auch die Vater-Unser-Säule ist von der Nutzung nicht betroffen“, versichert die Gemeinde. An Sonntagen können Gottesdienstbesucher vor der Kirche parken. Auch zu besonderen kirchlichen Veranstaltungen, etwa dem Freiluft-Gottesdienst am Heiligen Abend, kann der gesamte Platz genutzt werden. Für den Umbau als Parkplatz, das Schneeräumen und den Rückbau am Ende der Pachtzeit ist die Stadt Geretsried zuständig. Es werden keine Parkgebühren erhoben. Die Stadt zahlt der Kirche für die Nutzung der Wiese einen Pachtzins. Die Verträge werden gerade ausgehandelt und sollen im Herbst unterschriftsreif sein.

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Laut Mitteilung verpflichtet sich die Stadt in einer Absichtserklärung, die Kirchengemeinde bei einer anschließenden Umgestaltung des Vorplatzes sowohl finanziell als auch fachlich zu unterstützen – mit dem Ziel, dass der Vorplatz „städtebaulich ein Eingangstor zum Zentrum wird“. Diese drei Jahre, so der Kirchenvorstand, „geben uns als Gemeinde somit auch eine gute Zeit, gemeinsam zu überlegen, wie wir den Vorplatz gerne gestalten wollen, damit er unseren Bedürfnissen angepasst und sowohl zweckmäßig als auch schön ist.“

sas

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