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Bis zum 4. November soll der Umbau des Eisstadions abgeschlossen sein.

Stadion-Umbau soll bis 4. November abgeschlossen sein

Eishockey-Förderverein unterstützt ESC-Nachwuchs

Der Geretsrieder Eishockey-Förderverein ist gut aufgestellt. 16.000 Euro hat er auf dem Konto. Finanzielle Unterstützung kann der ESC-Nachwuchs gut brauchen. 

Geretsried – Die offiziellen Tagesordnungspunkte bei der Jahresversammlung des Vereins zur Förderung des Eishockeysports in Geretsried waren schnell abgehakt. „Wir haben mit unseren Mitgliedsbeiträgen und Spenden wieder die Nachwuchsarbeit des ESC unterstützt sowie Zuschüsse zu den Spartenbeiträgen und für Ausrüstungen geleistet“, erklärte Dieter Krampert in seinem Rechenschaftsbericht. Auch in diesem Jahr werde man die Jugendarbeit der River Rats zum Beispiel bei der Anmietung von Eiszeiten wieder kräftig unterstützen. „Angesichts von Stadionmieten zwischen 150 und 170 Euro netto pro Stunde kommt da schnell ein fünfstelliger Betrag zusammen“, berichtet der Vorsitzende.

Dieter Krampert wurde als Vorsitzender des Eishockey-Fördervereins im Amt bestätigt.

Dass der Förderverein derzeit gut aufgestellt ist, unterstrich Schatzmeister Thomas Zuber, der ebenso wie Krampert und Schriftführerin Ulla Köhler einstimmig wiedergewählt wurde: „Wir stehen mit finanziellen Mitteln bereit.“ So habe der Erlös aus dem Abschiedsspiel von Markus Janka viel Geld in die Kasse gespült, sodass der Förderverein derzeit 16 000 Euro auf der hohen Kante hat.

Und der Nachwuchs kann die Unterstützung gut gebrauchen. Zwar müsse man bei den U 13-, 15- und 17-Teams vermutlich wieder Spielgemeinschaften eingehen. „Von der Eishockeyschule über U 7, U 9 und U 11 können wir aber die Mannschaften alleine stemmen“, freute sich ESC-Jugendleiter Thomas Gania, dem seit einiger Zeit Markus Gregor zur Seite steht.

Einstimmig gewählt wurde die bisherige Vorstandschaft mit Dieter Krampert an der Spitze sowie seinen Stellvertretern Thomas Zuber (Schatzmeister) und Ulla Köhler (Schriftführerin).

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Gespannt lauschten die Mitglieder dann den Worten von Peter Holdschik. „Wir haben schon etliche Zusagen für die Bayernliga-Mannschaft und damit ein gutes Gerüst, sodass am 28. Mai unter Trainer Sebastian Wanner das Sommertraining beginnen kann“, berichtete der ESC-Vize. Allerdings werde die Vorbereitung noch einmal nervenaufreibend aufgrund der Ungewissheit, wann man nach den Umbauarbeiten wieder ins Heinz-Schneider-Eisstadion könne.

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Zu diesem Thema gab es noch weitere Erläuterungen. „Wir sind momentan 15 Tage in Zeitverzug, weil bei den Abbrucharbeiten der Tribüne viele Betonteile gefunden wurden und dem Statiker einige Dinge nicht gepasst haben. Auch werden wir mit einigen Behinderungen starten, weil wir die Teilung der Kabinen in ihre einzelnen Segmente nicht schaffen werden“, vermeldete Rico Lehwald in der Versammlung. Der Chef des Stadion-Betreibervereins rechnet damit, dass das Stadion („Wir arbeiten mit Hochdruck daran, aber die Sanierung eines Altbaus ist kein Neubau“) ab 4. November freigegeben werden kann. 

Eduard Hien

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