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Originelle Holzarbeiten und vieles andere mehr gibt es beim ersten Handwerklichen Weihnachtsmarkt am Sonntag auf dem Neuen Platz. 

Erstmals „Handwerklicher Weihnachtsmarkt“ am Sonntag

Premiere am Neuen Platz

Geretsried - Ein „Handwerklicher Weihnachtsmarkt“ findet am Sonntag, 11. Dezember, erstmals auf dem Neuen Platz statt.

Es duftet nach Glühwein, Zimt und Bratwurst. Ein Chor singt besinnliche Lieder. Und an den Holzbuden gibt es allerhand Selbstgemachtes für den Gabentisch. So etwas ist in der Vorweihnachtszeit nicht ungewöhnlich. Ganz und gar ungewöhnlich ist es aber, wenn sich die adventliche Stimmung über dem Neuen Platz ausbreitet. Dort lädt am kommenden Sonntag, 11. Dezember, zum ersten Mal in der Geschichte Geretsrieds ein „Handwerklicher Weihnachtsmarkt“ zum Schlendern, Schlemmen und Genießen ein.

Klein, aber fein ist die Devise, wenn Hobbykünstler aus Geretsried, Ascholding, Höhenrain, Königsdorf und Wolfratshausen ihre handgefertigten Produkte präsentieren. Das Angebot reicht von gestrickten Hausschuhen und Mützen über kunstvolle Blumengestecke und originelle Holzarbeiten bis zu kuscheligen Seidenkissen. Jedes Exemplar ein Unikat.

Die Organisation des Weihnachtsmarktes haben einige Geschäftsleute am Neuen Platz selbst in die Hand genommen. „Es hat riesig Spaß gemacht. Nachdem wir uns entschlossen hatten, einen Weihnachtsmarkt zu machen, waren die Buden schnell belegt“, sagt Gerdi Paul. Bei der Chefin von Gerdis Hairstyling liefen die Drähte zusammen. Tatkräftige Unterstützung fand sie bei Hair & Style Bellini, Anitas Fußpflege und dem Café Ole, das zusammen mit der Metzgerei Knöbl für die Bewirtung der Besucher sorgt.

„Ich finde es toll, dass sich die Geschäftsleute aufgrund des gelungenen Stadtteilfestes wieder zusammengetan haben. Das habe ich gerne unterstützt“, sagt Quartiersmanager Christian Lotz. Es sei ja Sinn und Zweck des Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, die Bürger zu motivieren, selbst was auf die Beine zu stellen – was offenbar gelungen ist. Den Platz etwas zu beleben, sei eine Motivation gewesen, bestätigt Anita Le Roux. „Der Platz ist gar nicht so schlecht geworden“, beurteilt sie die Neugestaltung. „Es ist viel Potenzial vorhanden. Jetzt geht es darum, was zu tun. Deshalb haben wir gesagt: Wir nehmen den Weihnachtsmarkt in die Hand.“

Die Stadt freut die Eigeninitiative der Geschäftsleute. Sie erhofft sich „ein bisschen Aufmerksamkeit für den Neuen Platz“, wie Bürgermeister Michael Müller erklärt. Auch das Konzept eines beschaulichen, handwerklich ausgerichteten Weihnachtsmarkts gefällt dem Rathauschef. „Dadurch bekommt der Markt eine eigene Identität, einen ganz eigenen Charme.“ Womöglich könne sich daraus dauerhaft ein eigener Stadtteilmarkt entwickeln. „Deshalb appelliere ich an die Menschen zu kommen, hinzugehen – vor allem auch die, die am Platz wohnen“, sagt der Bürgermeister.

Info

Der Handwerkliche Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, 11. Dezember, von 12 bis 18 Uhr statt. Um 14 Uhr hat sich der Nikolaus (mit Geschenken für die Kinder) angekündigt. Ebenfalls um 14 Uhr singt der Kinder- und Jugendchor der Pfarrei Maria Hilf. Um 15.30 Uhr tritt die russische Tanzgruppe ETJUD auf.

Rudi Stallein

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