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Großer Herbst, kleiner Sommer

Geretsried: Forderung nach festem Kulturbudget

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Geretsried –  Die Kultur hat laut Hans Ketelhut in der Stadt an Gewicht gewonnen. Der Kulturreferent fordert nun ein festes Kulturbudget.

 Früher hat sich Geretsried vor allem als Sportstadt identifiziert. „Jetzt hat die Kultur an Gewicht gewonnen.“ So sieht es Hans Ketelhut, seines Zeichens Kulturreferent des Stadtrats. Damit dies so bleibt, fordert der CSU-Stadtrat ein festes Kulturbudget im Haushalt.

Hans Ketelhut Kulturreferent des Geretsrieder Stadtrats.  

Über eine Million Euro, so hat Ketelhut zusammengerechnet, gibt die Stadt mittlerweile jedes Jahr für die Kultur aus. „Von der Struktur her müsste aber einiges geändert werden“, erklärte er im jüngsten Finanzausschuss. Als ersten Schritt schlägt Ketelhut vor, für den Geretsrieder Kulturherbst ein festes Budget einzuplanen. Nach einem Beschluss des Stadtrats soll es im zweijährigen Wechsel einen großen und einen kleinen Kulturherbst geben. Das große Festival ist heuer geplatzt, der Veranstalter musste wie berichtet Insolvenz anmelden. 2018 soll es aber eine Neuauflage geben. Ketelhut würde dafür 80 000 Euro fix im Haushalt einplanen.

Für den kleinen Kulturherbst schlägt der CSU-Stadtrat ein Budget von 40 000 Euro vor, wobei es nach seiner Vorstellung eher ein Kultursommer werden sollte. „Ich will eine terminliche Entzerrung“, sagte er. Damit nicht alle Veranstaltungen in den Herbst fallen, sollte man dieses Festival eher in den Sommer legen. Außerdem schlägt Ketelhut vor, jedes Jahr einen anderen Titel zu wählen. Nach dem Motto „Kultur und Wirtschaft“ könnte man im einen Jahr die Unternehmen einbinden. Auch die Kombination „Kultur und Sport“ kann sich der Referent vorstellen. Eine weitere Idee wäre ein Festival ausschließlich mit Chören. „Beim großen Kulturherbst geht es darum, die Stadt nach außen zu präsentieren“, so Ketelhut. Bei dem kleineren Festival sollte es darum gehen, den hiesigen Künstlern ein Podium zu geben Die Ausschussmitglieder waren dem Vorschlag nicht abgeneigt. Weil es zu Ketelhuts Antrag aber keinerlei Unterlagen gab, baten sie um Bedenkzeit. Das Thema soll nun in einer der nächsten Sitzungen ausdiskutiert werden.

sas

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