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Sporteln, wo andere Urlaub machen: das Geretsrieder Ultimate-Team beim Turnier in Bibione.

Sporteln, wo andere Urlaub machen

Geretsrieder Ultimate-Team kämpft beim Beach-Turnier in Bibione

Sonne, Strand und Meer – eigentlich ist der italienische Badeort Bibione ein perfekter Ort, um zu entspannen. Dafür hatten die Ultimate- Spieler vom Team „Friss die Frisbee“ allerdings nur bedingt Zeit.

Bibione/Geretsried – Die Geretsrieder Mannschaft konkurrierte im italienischen Badeort Bibione vom 28. April bis zum 1. Mai als eine von insgesamt 46 Mannschaften um den Erfolg beim Psychedelic-Beach-Turnier. Gespielt wurde auf zehn Feldern, die extra am Strande der Adria errichtet wurden. Ein ungewohntes Terrain, auf das natürlich auch die Spieler reagieren mussten. „Man muss sich bei Würfen in den Lauf anpassen, da man im Sand langsamer vorwärtskommt“, sagt Florian Hager. Zudem forderte der zum Teil stramme Wind eine zwischenzeitliche Taktik Änderung, die in Frisbeesport „Huck and De“ genannt wird. „Dabei versucht man mit einem langen Wurf in die Nähe der Endzone des Gegners zu kommen. Fängt kein Mitspieler die Scheibe, muss die Verteidigung schnell in Position sein, um den Raumgewinn mitzunehmen“, erklärt Hager.

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Die Geretsrieder kamen gut ins Turnier und gewannen gleich die ersten fünf Spiele der Gruppenphase. Nach zwei Niederlagen in den abschließenden Gruppenspielen gegen die „Woodies“ aus Deutschland und „CUB“ aus den Niederlanden verpassten sie allerdings die Chance, im oberen Pool um die Top-Plätze kämpfen zu können. Dank weiterer erfolgreicher Partien gelang es „Friss die Frisbee“ schlussendlich dennoch, sich als 14. einen Platz im oberen Drittel der Tabelle zu erkämpfen.

Ein erfreuliches Abschneiden für die Geretsrieder, wobei an diesem verlängerten Wochenende vor allem der Spaß im Vordergrund stand. So nutzten die Sportler die sonnigen Frühlingstage in Italien auch, um gemütlich am Strand zu liegen, Beachvolleyball zu spielen und an den Abenden mit den anderen Teams zu feiern. doh 

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