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Die neue Fassade ist filigran.

Handwerker liegen im Zeitplan

Großbaustelle Geretsrieder Gymnasium - das kommt auf den Dachboden

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In kleinen Schritten nähern sich die Arbeiter im Klassentrakt und in der Verwaltung des Geretsrieder Gymnasiums dem Ziel, im Dezember fertig zu sein.

Geretsried – Es ist der zweite Bauabschnitt des Großprojekts Generalsanierung Schulzentrum. Danach ziehen die Bauarbeiter weiter an die angrenzende Realschule. Der sechste und damit letzte Bauabschnitt, der Umbau des Sprachlabors in einen Physikbereich, ist für die Jahre 2022 bis 2024 geplant, wobei zwischenzeitig noch ein Bauabschnitt 3a eingeschoben wurde – aufgrund steigender Schülerzahlen muss das Raumkonzept wie berichtet angepasst werden.

Auf dem ungenutzten Dachboden wurde viel Technik verstaut.

Aber zunächst konzentriert sich seit Mai 2018 alles auf die zehn Millionen Euro teure Baustelle mitten im Schulgebäude des Gymnasiums. Erst wurden alle Räume in den Rohbauzustand versetzt, jetzt bekommen sie nach und nach einen modernen Anstrich. Die Abnahme des Fassadengewerks steht an, berichtet René Beysel, Hauptamtsleiter am Landratsamt. Im Treppenhaus zeigt sich, wie hell das Schulhaus dadurch wird. Die großen Fenster haben nur dünne Rahmen aus Holz. Letztere wurden mit blauen Akzenten versehen. In den Zimmern für Verwaltung und Klassen liegt noch etwas Baustellenmüll herum, doch sie werden langsam wohnlich. Größtenteils wurden die weißen Decken mit kleinen Löchern für den Schallschutz bereits montiert. Die Rohinstallation für die Elektrik ist fertig. Für die weiteren Arbeiten kommen die Sommerferien gelegen: An zwei Tagen muss der Strom im Schulhaus abgestellt werden.

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René Beysel ist Hauptamtsleiter am Landratsamt.

Im Obergeschoss lässt sich die Raumaufteilung der Lernlandschaft erkennen. Was unter anderem noch fehlt, sind die Türen. „Wir warten aktuell auf den Schreiner mit den Zwischenelementen“, erklärt Beysel. 15 bis 20 Handwerker arbeiten im Schnitt auf der Baustelle – und sie sind im Zeitplan. „Wenn jetzt alle so kommen wie versprochen, ist Dezember realistisch.“

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Die Lüftungsanlage ist schon montiert. Sie soll später hinter Schränken verschwinden. Die Rohre führen hinauf unters Dach. Hier haben die Planer den bisher ungenutzten Platz genutzt, um den Großteil der Elektroinstallation aus den Schächten im Schulhaus nach oben zu verlegen. Nun liegen auf dem Dachboden dicke Kabelstränge zwischen verschiedenartigen Metallkästen. „Die Luft wird über das Dach an- und abgeblasen und in die zwölf Räume verteilt“, erklärt Beysel. Über die Heizungsrohre kann die angesaugte Luft gleich über den Köpfen der Schüler erwärmt werden.

Susanne Weiß

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